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razzledazzleduke

Redakteur
Beiträge: 4926 | Zuletzt Online: 20.06.2017
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Andy Pepper
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    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 20.06.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 20.06.2017

      Di 20. Juni 2017

      RTL NITRO 20.15

      King Kong

      Erfolgsregisseur Peter Jackson (HdR) hat sich dem Fantasy-Märchen, vom Riesengorilla der sich in eine weiße Frau aus der Zivilisation verknallt hat, angenommen. Dabei muss nicht nur der Riesenaffe auf der unbekannten Südseeinsel mit Dinosauriern und Rieseninsekten kämpfen, auch das Filmteam. Anschließend sorgt der König des Urwalds noch in New York für Chaos und liefert sich dabei mit Landstreitkräften und der Luftwaffe Scharmützel. Unter anderen dabei: Jack Black, Naomi Watts, Adrian Brody, Thomas Kretschmann...
      Spannender Abenteurfilm mit Fantasytouch, guten Akteuren und spektakulären Effekten, der aber ein paar Längen hat. Dennoch 8/10 Pkt. feinstes Popcorn-Kino.



      AMAZON Prime

      Hap and Leonard

      Hap & Leo, noch nicht vollständig von ihren diversen Schussverletzungen aus der abschließenden 'Gewaltorgie' ihrer 'Schatzsuche' (Staffel 1) erholt, müssen sich mit einem Kinderskelett als 'Erbe' auseinandersetzen. Es stellt sich bald heraus, es gibt sehr viele davon, verschwundene Kinder mit dunkler Hautpigmentierung in diesem Viertel, seid vielen Jahrzehnten. Der Fall ist … verzwickt. Die Spur reicht teilweise bis in die 1930er zurück, zu einem bestialischen Massaker der berüchtigten Rassisten vom Ku-Klux-Klan. Leo hat inzwischen Trouble mit seinen Nachbarn, arroganten Drogendealern, von der skrupellosen Sorte: Mache am liebsten kleine Schulkinder abhängig. Er pisst einen von ihnen nicht nur sprichwörtlich in den Hals. Echt verständliche und extrem coole Reaktion, die aber … einige 'Schwierigkeiten' nach sich zieht. Die mit kiloweise Gold behangenen 'Gangsta' bemühen sich als verschissene Denunzianten, bauen unseren Freunden so manche Lampe, hetzen ihnen die Bullerei auf den Hals. Leo ist schwarz – alle verschwundenen Kinder sind schwarz – ihre verzweifelten Mütter … ebenso. Auch im Süden von Texas muss man mit dunkler Hautpigmentierung nicht mehr, vom Gesetz her, unbedingt ganz Hinten sitzen im Bus, darf offiziell, seit den 80ern, eigentlich auch in jedes Restaurant, auf einige Schulen der 'Weißen', u.s.w.u.s.f.. Was Politiker und ihre Behörden aufschreiben … Was ihre Vollzugsbeamten davon tatsächlich umsetzen … Sind sehr oft zwei ganz verschiedene Schuhe, wie jeder sicher bestätigen kann. Der alte überhebliche Sack, dessen Sohn damals volltrunken die Väter von Hap & Leo überfuhr … ist immer noch der 'angesehene' Sheriff von ihrem Distrikt. Sein Sohn selbst, wertete seinen 'Doppelmord' … als jugendlichen 'Ausrutscher', den er nun vollständig verarbeitet und abgehakt hat. Wieso auch nicht, denn er ist jetzt ja, man glaubt es kaum, ein ehrwürdiger und absolut rechtschaffener … Richter. Diese Bazille fühlt sich natürlich auch nicht befangen, um Leo als seinen 'Hauptverdächtigen' zu verknacken. Korrupte Bullen helfen den Dealern, welche entlastende Beweise verschwinden lassen … Die Behörden wollen 'verständlich' keine gründliche Untersuchung und Aufklärung, es könnte ja … Diesen 'schwarzen' Fall möglichst schnell und 'schwarz' abschließen. Diesmal ist es Happy, der über sich hinauswachsen und alle mögliche Kräfte mobilisieren muss, um seinen Bro aus einer verdammt brenzligen Lage zu retten. Natürlich bekommt er Hilfe von einigen Nachbarn mit noch volksnah natürlichen Werten, einem verwaisten Albinojungen, der sich wegen ihrer selbstlosen Art sogar gegen seine 'Dealer' entscheidet und … der ebenso wunderschönen wie klugen Anwältin Florida. Freut euch auf sechs weitere spannende Folgen von ca 42-44m. Eine echte Freundschaft, die auch in extremen Situationen nicht den geringsten Zweifel … bewährt sich in dieser Staffel auch in den bis heute brisanten sozialen 'Ungerechtigkeiten' mit … durchaus auch … immer noch rassistischer Prägung.

      Dies schrieb ich am 23.7.2016 zur 1. Staffel:

      Zitat
      Verlieren als sechsjährige Knaben in einer Regennacht gleichzeitig gewaltsam ihre Väter. Bereits auf der Polizeiwache werden sie zu Freunden, später zu unzertrennlichen Blutsbrüdern. Das Happy (James Purefoy) unerbittlich auf seine vollbusige Jugendliebe (Christina Hendricks) steht und Leonard (Michael K. Williams) schwul ist ... ändert nicht die Bohne daran, auch nicht ihre unterschiedliche Hautpigmentierung. Mit weit über 30 verdingen sie sich noch immer mit dem Verschneiden von Rosen. Ihr wisst schon, diesen Scheiß-Job, den wir damals vor der Schule oder an freien Tagen … um uns am Abend in der Disse ein paar Halbe oder Sumpfkraut gönnen zu können. Als die Mexikaner im Jahre 1988 anrücken, verlieren sie auch noch diesen Schülerjob. Jetzt wollen sie an die große Kohle, in Form von Beute aus einem Banküberfall aus dem Jahre 1969. Den Tipp haben sie von Hap seiner alten Liebe. Die ist mit Alt-Hippies zusammen, einige davon ehemalige Aktivisten. Diese schrägen Vögel wollen den Imperialismus stürzen, indem sie das System von 'Innen' mit den eigenen Mitteln schlagen oder so. Das Startkapital von der Bankraubbeute soll mit einem Drogendeal erweitert werden ... Und ja, wenn Hap & Leo ihre hehren Ziele nicht einsehen … sollen sie gewaltsam auf ihren Anteil verzichten. Natürlich halten die echten Gangsta von der Drogenfront nichts vom Sturz des Kapitalismus. Die Bullerei sowieso nicht. Dazu spukt noch ein psychotisches Pärchen zufällig in dieser Gegend, welche ebenfalls Wind von der Bankraubkohle bekommen. Diese Art … Techno-Punks, töten einen Dorfsheriff wegen einer Verkehrskontrolle, eine harmlose Hausfrau wegen einer Auszeit … mit sadistischem Vergnügen. Nun stehen ihnen Hap & Leo im Wege, die ja schon die Aktivisten, Drogengangster, die Bullen … am Halse haben. Hap & Leo haben unter Lebensgefahr die Kohle aus einem mit Alligatoren verseuchten Bayou geborgen. Natürlich wollen sie nicht verzichten und kämpfen … Es endet in einem brachialen Sturm aus Geschossen, Messern, Blut, Gewebefetzen … Kann ihre eingeschworene Freundschaft sie sogar aus dieser extremen Gewaltorgie retten?


      Die Mini-Serie mit sechs Teilen a 50 Minuten fängt als gefühlvolles Drama an, geht als spannend abenteuerliche Schatzsuche in die zweite Runde, endet in den letzten beiden Teilen als knallharter Action-Kracher. Der Freundschaftsplot zieht sich durch schräge Situationen, besteht letztendlich immer. Die Zeitgeiststudie über schrille Typen der '80 gibt der Story einen freshen Touch. Die Besetzung ist in allen Figuren gut gelungen. James Purefoy glänzte unter anderem vorher als standhafter Ritter Ironclad, oder als unerbittlicher Monsterjäger Solomon Kane. Ein gefundenes Skelett im Keller des Onkel von Leonard am Ende … deutet auf eine zweite Staffel. Ich würde mich freuen.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 04.05.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 04.05.2017

      Do 4. Mai 2017

      Disney CINEMAGIC ab 20.15

      Alice im Wunderland

      Das bizarr wunderbare Fantasy-Märchen von Lewis Carroll wurde hier vom besten Mann, für genau solche Geschichten, umgesetzt; Tim Burton. Von den vielen skurrilen Figuren dieser Geschichte, beeindrucken am meisten die Grinsekatze und der „Verrückte Hutmacher“. Dieser verrückte Hutmacher, wird nahezu perfekt von Johnny Depp getroffen. Tim Burton und Johnny Depp sind ein perfektes Team, das passt einfach optimal. Was soll man weiter sagen, aus dieser homogenen Synthese entstand, die mit Abstand beste Version, des oft verfilmten Fantasy-Abenteuer von Carroll. Skurrile Gestalten + Fantasievolle Settings + Makaber-Schrille Gags + Melancholische Momente + Viel Gefühl = Ein Tim Burton Film. Auch diesen sollte man unbedingt gesehen haben.




      sky ACTION 21.15

      Der letzte Mohikaner

      Farbenprächtiger und spannender Abenteuerfilm, der in den Mitte des 18. Jh., der echten Pionierzeit Nordamerikas, spielt. Frei nach den Romanen der Weltliteratur von James Fenimore Cooper, um den legendären Trapper Falkenauge (Daniel Day-Lewis) und dessen indianischen Freunden Chingachgook und Unkas... die sich zwischen den Fronten der Franzosen und Engländer im Kolonialkrieg behaupten... dabei versuchen die schönen Töchter eines britischen Generals vor dem rachsüchtigen Häuptling eines verbündeten Stammes der Franzosen zu retten...



      NETFLIX

      Fargo

      In einem scheinbar sehr friedlichen Städtchen, irgendwo im nirgendwo einer friedlich idyllisch nordischen Wildnis, wird ein scheinbar friedlich und sehr netter Versicherungsvertreter (Martin Freeman) von einem feigen Großkotz aus seiner Schulzeit, vor dessen Kindern, verhöhnt und geschlagen. Mit seiner etwas lädierten Nase in der Notaufnahme trifft er auf einen mysteriösen Fremden (Billy Bob Thornton). Mit zwingenden Argumenten 'verführt' der Fremde den bisherigen 'Duckmäuser' zu einer … doch recht krassen und recht überzogenen Wende. Anschließend marschiert der Fremde durch die Gemeinde, wo er seine Philosophie des Wehrens für die üblichen Looser und Mitläufer gegen ihre Unterdrücker in diversen weiteren Bürgern 'verinnerlicht'. Eine Welle der Gewalt brandet durch die friedliche Gemeinde, wobei ersichtlich wird, hinter der lieblichen Zuckerschneefassade zogen bereits schon vorher Gangster und miese Charaktäre an den Fäden. Der mysteriöse Fremde selbst, tötet mit pragmatischer Kälte alles was ihm Weg steht, auch ihn verfolgende Profikiller.

      Eine Mische aus Stephen Kings „Needful Things“, Tarantinos „Pulp Fiction“ und … könnte man meinen. Aber nein, es gibt ja die wunderbaren Filme der Gebrüder Cohen. Genau diese sind für diese Serie von bisher zwei vollständigen Staffeln mit jeweils zehn Folgen von ca 50-60m verantwortlich. Ihre Ideen für bizarr verwinkelte Plots mit einzigartig schrägen Charaktären scheint unerschöpflich. Dennoch gibt es geschickte Bezüge zum früheren Kultstreifen „Fargo – Blutiger Schnee“. Einer der Protagonisten fand z.B. diesen Geldkoffer, ihr wisst schon, den James Buscemi damals an einem endlosen Schneezaun, an einer endlos kerzengeraden Straße, durch eine endlose, verschneite Einöde … unter den Schnee wühlte, mit einem winzigen Eiskratzer, fast wie ein Staubkorn im All, als 'Markierung'. Den wird man niemals wiederfinden, haben sicher viele gedacht. Wie im damaligen Kinofilm versucht in der ersten Staffel eine hochschwangere Polizistin den verzwickten Fall zu lösen, notfalls gegen ihre hemmenden trotteligen Kollegen. Ihr Gefährte ist diesmal kein 'Briefmarkenmaler', sondern ein Kollege aus der nächst größeren Stadt, einer der aber viel lieber ein zünftiger Landbriefträger wäre. Durch einen echt persönlichen Schusswechsel finden diese Beiden erst während der Staffel zusammen und schöpfen den nötigen Mut von liebenden Eltern. Wie dem auch sei. Es gibt viele Tote und Blut, es gibt stetige Hochspannung … und dennoch … diese herzlich warmen 'Landeier' mit ihrer Bauernschläue und geraden Naivität, die letztendlich bestehen.

      Die dritte Staffel läuft gerade mit jeweils einem brandneuen Teil an jedem Donnerstag. Meinereiner zieht sich gerade nochmals Staffel Eins rein, dann die Zwei … danach dürfte Staffel Drei vollständig sein. Die Qualität ist mit Sicherheit hochwertig gleichbleibend, mit sehr gut ausgewählten und ambitionierten Darstellern, die ihr Privileg in diesen Perlen der TV-Serien mitwirken zu dürfen … mit Bestleistung umsetzen. In Staffel Zwei war z.B. Kirsten Dunst mit dabei, sonst … lasst euch überraschen. Viele Leute sind heute Fans, haben ihre Lieblingsserien, die mit enormen Mitteln, auch auf hohem Niveau, nahezu 'Kinoniveau', in allen Bereichen, von den verschiedenen Boliden der 'TV-Branche' produziert werden. Meist sind es Fantasygeschichten, oder historische Epen … „Game of Thrones', „Marco Polo“, „Vikings“ … Diese Geschichten sind auch echt gut! Dennoch darf ich sagen: Noch spannendere, abwechslungsreichere … unterhaltsamere 'Serienunterhaltung' wie mit „Fargo“ … kann ich mir nicht vorstellen. In einem der ersten Folgen sagt 'Jesus' aus „The Walking Death“, hier als kleiner Dealer, zum ultimativen Killer: „Darf ich noch ein Zombie-Kit mit Schrotflinte anbieten. Die Zombie-Apokalypse steht bevor. Heerscharen von Zombies werden dann jeden ohne diese Sicherheit fressen ...“. Darauf antwortet Billy Bob als Killer: „In dieser Welt frisst schon immer jeder Jeden. Da fallen ein paar Zombies dazwischen nicht auf.“. Oder so ähnlich. Skurrile Neigungen, abartige Hintergründe … stecken auch in scheinbar harmlosen Bürgern, treten zuweilen in makaberen Ausbrüchen hervor. Dies mit Drive, Thrill und einer Brise schrägem 'Schwarzen Humor' zu servieren … ist eine hohe Kunst, oder?!

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 13.04.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 13.04.2017

      Do 13. April 2017


      KABEL EINS 20.15

      Sleepy Hollow


      eine dieser genial "gruseligen" dunklen märchen-komödien von Tim Burton. mit meinen lieblingsakteuren Christina Ricci und Johnny Depp. absolut schräg-komisch, wenn der Inspektor seine skurrilen Apparaturen und werkzeuge einsetzt, um ganz trocken/wissenschaftlich den kopflosen mörder (Christopher Walken) zu überführen ... (Auch bei YouTube komplett)



      im Anschluß bei KABEL 1 ab 22.20

      From Hell

      Inspektor Abberline (Johnny Depp) ergibt sich, nach dem Tod seiner Geliebten, mittels Absynth und Opium in dramatische Melancholie. Doch der brillante Analytiker ist einer der besten Detektive seiner Zeit. So soll er den schrecklichen, legendären Jack the Ripper überführen. Doch bei diesem Fall geht es nicht nur um einen psychopathischen Serienkiller, die Königsfamilie und die übermächtige Freimaurerloge sind darin verstrickt... Mehr zu dieser genialen Comic Book Umsetzung gibt's - Hier = Klick - in unserem Forum.(incl. Pics + Trailer)


      sky CINEMA +24 ab 20.15

      X-Men: Apocalypse

      Dieser Weltuntergang hat nichts mit der Offenbarung des Johannes zu tun und braucht auch keinen dieser drei furchtbaren Reiter. Vielmehr handelt es sich um den 'Urvater' aller Mutanten, den allerersten, den mit den mächtigsten und vielfältigsten dieser super-duper Mutantenkräften. Tausende von Jahren war dieses selbstherrliche Wesen eingeschlossen, tief unter dem heißen Wüstensand Ägyptens. Die Menschheit war sicher somit, all die viel später entstandenen 'kleinen' Mutanten die wir kennen … ebenso. Anno 1982 war diese Sicherheit vorbei, Apocalypse wurde erweckt. Schnell konnte er einige der bereits damals verfolgten und unsicheren Mutanten als 'Gefolgsleute' gewinnen, darunter auch unsere geliebte Storm. Apocalypse ist dennoch sehr unzufrieden mit dem, was die armseligen Menschen, diese minderwertigen Sklavenwesen … aus seinem Planten machten. Da beschließt die 'göttliche' Kreatur, diese zweibeinigen Bazillen komplett auszulöschen, vom Antlitz seiner Erde zu vertilgen. Professor X (James McAvoy), seine Freundin Mystique (Jennifer Lawrence) und einige Getreue wollen dies natürlich verhindern. Magneto (Michael Fassbender), dieser 'alte Freund', soll ebenfalls für dieses finale Inferno, diesen Kampf aller Kämpfe … gewonnen werden. Der hat hat sich inzwischen, mit Frau und einem süßen begabten Töchterlein sogar, in Polen von allen Kämpfen und Machtspielen zurückgezogen. Wer hätte das gedacht? Der typische Neid einiger Mitläufer, die Tölpelhaftigkeit eines Dorfbullen, ein übereifriges Kind … es kommt zu einem echt bösen 'Unfall'. Die jungen Mutanten um Prof X kommen einen Tick zu spät. Magneto beendet sein friedliches Inkognito, allerdings mit dem gewohnten Misstrauen und seiner zynischen Verachtung für die nur zu oft böse ausartenden Hackordnungen der menschlichen Gesellschaft. Kann Xavier seinen 'alten Freund' dennoch für die Entscheidungsschlacht um das Überleben der Menschen gewinnen? Es steht wieder ALLES auf dem Spiel, diesmal sogar noch mehr...

      Bei den X-Men denkt man nach jedem neuen Streifen: Jetzt geht nichts mehr, das Ende, die Apokalypse ... ist erreicht. Nö, sie setzten dann doch immer noch irgendwie Einen drauf. So auch diesmal, mit fetten Effekten und einem echt fiesen Schurken, der noch bedrohlicher … nun wirklich nicht geht. Oder doch? Wie dem auch sei. Es lohnt dieses Mega-Spektakulum zu genießen, sich daran … zu berauschen.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 09.04.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 09.04.2017

      Sonntag 9. April 2017

      sky CINEMA 20.15

      X-Men: Apocalypse

      Dieser Weltuntergang hat nichts mit der Offenbarung des Johannes zu tun und braucht auch keinen dieser drei furchtbaren Reiter. Vielmehr handelt es sich um den 'Urvater' aller Mutanten, den allerersten, den mit den mächtigsten und vielfältigsten dieser super-duper Mutantenkräften. Tausende von Jahren war dieses selbstherrliche Wesen eingeschlossen, tief unter dem heißen Wüstensand Ägyptens. Die Menschheit war sicher somit, all die viel später entstandenen 'kleinen' Mutanten die wir kennen … ebenso. Anno 1982 war diese Sicherheit vorbei, Apocalypse wurde erweckt. Schnell konnte er einige der bereits damals verfolgten und unsicheren Mutanten als 'Gefolgsleute' gewinnen, darunter auch unsere geliebte Storm. Apocalypse ist dennoch sehr unzufrieden mit dem, was die armseligen Menschen, diese minderwertigen Sklavenwesen … aus seinem Planten machten. Da beschließt die 'göttliche' Kreatur, diese zweibeinigen Bazillen komplett auszulöschen, vom Antlitz seiner Erde zu vertilgen. Professor X (James McAvoy), seine Freundin Mystique (Jennifer Lawrence) und einige Getreue wollen dies natürlich verhindern. Magneto (Michael Fassbender), dieser 'alte Freund', soll ebenfalls für dieses finale Inferno, diesen Kampf aller Kämpfe … gewonnen werden. Der hat hat sich inzwischen, mit Frau und einem süßen begabten Töchterlein sogar, in Polen von allen Kämpfen und Machtspielen zurückgezogen. Wer hätte das gedacht? Der typische Neid einiger Mitläufer, die Tölpelhaftigkeit eines Dorfbullen, ein übereifriges Kind … es kommt zu einem echt bösen 'Unfall'. Die jungen Mutanten um Prof X kommen einen Tick zu spät. Magneto beendet sein friedliches Inkognito, allerdings mit dem gewohnten Misstrauen und seiner zynischen Verachtung für die nur zu oft böse ausartenden Hackordnungen der menschlichen Gesellschaft. Kann Xavier seinen 'alten Freund' dennoch für die Entscheidungsschlacht um das Überleben der Menschen gewinnen? Es steht wieder ALLES auf dem Spiel, diesmal sogar noch mehr...

      Bei den X-Men denkt man nach jedem neuen Streifen: Jetzt geht nichts mehr, das Ende, die Apokalypse ... ist erreicht. Nö, sie setzten dann doch immer noch irgendwie Einen drauf. So auch diesmal, mit fetten Effekten und einem echt fiesen Schurken, der noch bedrohlicher … nun wirklich nicht geht. Oder doch? Wie dem auch sei. Es lohnt dieses Mega-Spektakulum zu genießen, sich daran … zu berauschen.

      NETFLIX

      Cowboy Bebop

      Ist eine Anime-Serie aus dem Jahre 1998. Wer ein paar Jährchen zuvor von „Arsen Lupin“ begeistert war, der schaute sicher auch diese Serie gerne. Allerdings sind die einzelnen Session, auch Folgen genannt, nicht in Spielfilmlänge, sondern in 26 'Häppchen' von ca 22-24m unterteilt. Arsen Lupin ist Kult und unerreicht. Aber diese Cowboys kommen locker fresh und ebenso mit dem Crime & Sex eines 007, dazu mit der Lässigkeit eines RockaRolla u.s.w.u.s.f.. Das Oldschool Format 4:3 wird schnell vergessen, schon wenn der fetzige Big Band Sound des Opener tönt. Der Soundtrack hält dieses Niveau über die Teile, meist bluesig, auch mal rockig … immer jazzig, im typischen Cowboy Bebop-Stil quasi. Eine Kurzbeschreibung der einzelnen Protagonisten dieser Cowboys … Was es mit ihrem speziellen 'Bebop' auf sich hat ... Erfährst du in meiner kleinen Rezension über „Cowboy Bebop – Der Film“. Der hat zwar nichts mit den Handlungen der Serie zu tun … Um so besser, oder? Die Figuren und ihr Flair sind gleich. Bei Interesse: - Klick = Hier -, incl. Pics + Trailer.

      PRO7 20.15

      Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

      Spielt 60 Mittelerde-Jahre vor den Ereignissen um den Kampf gegen Sauron und seinen unheimlichen Ring ganz Mittelerde zu knechten. Genau wie das Buch zielt auch der Film auf eine jüngere Altersgruppe ab. Dennoch ist es ein bunter Fantasy-Spaß für die ganze Familie. Spektakulärer Beginn mit einem Drachenangriff, besonders in 3D, dann wird es zunächst verhalten. Diejenigen, die bereits vor 9(!) Jahren bei der spektakulären HdR-Trilogie im Kino mit dabei waren, finden die 'niedlichen' Auseinandersetzung von Bilbo und Gollum wohl etwas zu ausgewalzt, andere eher rührselige Szenen ebenfalls ... Man hat es so ähnlich einfach schon ausgiebig gesehen. Aber es kommt immer wieder zu ordentlich farbenprächtigen Actionszenen, fantasievoll-bizarre Gestalten tauchen auf ... und schließlich nimmt der Streifen immer mehr an Fahrt auf. So ist es wohl bei Peter Jackson - siehe auch King Kong u.s.w.u.s.f.. Insgesamt ein guter Fantasy-Märchen-Spaß für alle Altersgruppen, für die ganz jungen Cineasten nur noch etwas mehr. Ich freue mich auf x-mas, weil dann sehen wir die Fortsetzung im Kino.
      Mehr dazu, incl. Trailer, in unserem Forum: - Klick = Hier -

      RTL II 2.10

      Radio Rock Revolution

      Im Jahre 1966 haben das Establishment und seine vertrockneten Regierungsvertreter eindeutig etwas gegen diese musikalische und sexuelle Revolution, von der die Jugend der Insel befallen wurde. Sie denken, wenn sie Beat, Rock und Pop-Musik verbieten, können sie die Jugendlichen wieder in eine brave Schafherde zurückverwandeln. Das lassen sich die DJ's The Count, Gavin, Quentin und ein paar weitere Freunde des neuen Lifestyles; „Sex – Drugs & Rock'n Roll“ nicht bieten. Sie verfrachten eine Radiostation auf einen Kutter und beschallen die britischen Inseln von der Nordsee aus, mit der revolutionären Beat- und Rockmusik.
      Die Musik-Komödie gehörte 2009 definitiv zu meinen persönlichen High Lights im Kino. Spaß + Musik = Gute Laune.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 07.04.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 07.04.2017

      Freitag 7. April 2017

      Recht frisch bei AMAZON Prime

      Taboo

      Eine Beerdigungsszene im verregneten England Anno 1814. Recht schäbig, möchte man meinen, verhält sich die hinterbliebene Tochter (Oona Chaplin) und ihr gieriger Ehemann dem sogleich zugegenen Anwalt und Testamentsvollstreckers gegenüber, als man einen 'Extra-Schilling' für den Totengräber wegen einer … für Grabräuber sichere Tiefe verweigert. Da taucht ein kräftiger, verwegener Bursche auf, tätowiert und vom Wetter gegerbt … der lange als Tod geglaubte Sohn und tatsächliche Erbe. Viele Jahre, nach dem er als Einziger einen üblen Schiffsbruch im Dienste der 'erlauchten' British Ost Indien Company überlebte, schlug sich James Delaney (Tom Hardy) in Afrika durch. Sein Vater, einst selbst ein ebenso verwegener Abenteurer, handelte viel früher eine Felseninsel vor der Ostküste Nordamerikas für die üblichen Glasperlen und ein paar Pfund Schießpulver von Indianern ab. Später brachte er seinen Sohn James, kurz nach dessen Geburt, samt seiner indianischen Mutter … in eine Irrenanstalt, angeblich zu deren Schutz. Dementsprechend die absolute 'Abneigung' von James gegen seine Familienbande. Nicht gegen die ganze, denn mit seiner Schwester Zilpha verbindet ihn ... tiefe Leidenschaft. Zilpha ist verwirrt von der mystischen Wucht dieser sexuellen Anziehung zu ihren Halbbruder … Frömmigkeit und die Gier eines heimtückischen Gatten auf der anderen Seite versprechen eine gewisse 'Sicherheit'. Unbeirrt und stets gerade bleibt James … in allen Dingen. Auch dem obersten Direktor der Ostindien-Kompanie, Sir Stuart Strenge (Jonathan Pryce) gegenüber, der bereits glaubte, den brisanten Landstrich mit strategisch und wirtschaftlicher enormer Bedeutung … im Unabhängigkeitskrieg gegen die aufkeimende USA, dem gesamten Teehandel mit China etc.,etc., auf Tasche zu haben. Der 'Kompanie' gehörte zu dieser Zeit bekanntlich fast die halbe Welt, auf mehreren Kontinenten, Subkontinenten und dem restlichen 'Universum'. Ein Gegner für einen … einsamen Abenteurer – gigantischer geht kaum. Auch der englische König will das brisante Land, natürlich auch die 'unabhängigen Gründerväter' des 'Amerikanischen Traum'. Weitere Gegner vom Kaliber: können ganz leicht einen Weltkrieg auslösen, möchte man meinen. All diese schicken ihre geschickten Spione, Intriganten, Killer … um James zu ihren Gunsten zu 'überreden'. Die Zeit drängt auch, den amerikanischen 'Rebellen' geht das Schießpulver aus, die reichen Pfeffersäcke aller Fraktionen wollen die 'neue' Grenze zu Kanada festlegen, denn die Otterfelle, der viele Tee und all der andere Kram, müssen monopolisiert und extrem gewinnbringend … wie es immer so ist. Nur wer das Land von James bekommt, hält den Schlüssel zum 'Tor nach China' und für die besten Geschäfte in seinen Händen. James spielt mit den Fraktionen, immer einen Tick besser wie die mit ihm, diese schließlich gegeneinander aus. Auf welch abenteuerlich gefährlichen Wegen dies geschieht, welch abenteuerlich verwegene Charaktäre er dafür auf seine Seite ziehen und als Mitstreiter gewinnen kann … muss man sich ansehen.

      In den stets düsteren und oft verregneten Sets … taucht der kräftige Tom Hardy in seinem schwarzen Outfit mit verwegenem Hut und Tattoos … wie ein leiser aber sehr bedrohlicher Panther auf. Wortkarg und pragmatisch diktiert und beeinflusst er den Mob. Rasant und unerbittlich tödlich schlägt er zu, wenn eine aggressive Situation dies erfordert. Mit der stoischen Ruhe eines Philosophen sitzt er politische Scharaden aus ... Diese Spiel prägt den Film und gibt ihm seinen mystisch spannenden Flair. Die Settings passen optimal, alle anderen Figuren ebenfalls. Man sieht zum Beispiel Franka Potente … wieder als Bordellchefin, auch wieder passend. Oona Chaplin meistert ihre tragische Rolle, wie bereits in der Kultserie „Games of Thrones“, wo sie bei ihrer eigenen Hochzeit … Hauptsächlich sie sorgt für etwas prickelnde Erotik. Jonathan Pryce ist der perfekte überhebliche Snob … Wer hat ihn in „Fluch der Karibik' nicht gesehen? Auf diesem Niveau wurden alle Protagonisten ausgewählt, bis in die kleinsten Nebenrollen. Die Idee zu dieser Serie mit acht Folgen von einer knappen Stunde tüftelte Tom Hardy zusammen mit seinem Vater Chips aus. Als Storyschreiber fungierte Steven Knight, der sich bereits mit der Serie 'Peaky Blinders' verdient machte. Zusätzlich gewannen diese drei gestandenen … Kunstschaffenden den legendären Ridley Scott als Mit-Produzenten. Da konnte eigentlich nichts schief gehen, oder? Ging auch nicht, denn es kam eine sehr spannende 'Miniserie' mit vielen 'klugen' Wendungen, in einem glaubwürdigen und dennoch recht mystisch düsteren Ambiente heraus. Kann man echt gut sehen. Kann man sich dazu gut einteilen, in vier, drei, oder gar zwei ... richtig gut abenteuerlich spannende … Spielfilmabende. Wenn das nichts ist?

      Bei NETFLIX relativ neu & beliebt


      John Carter - Zwischen zwei Welten

      Ein echt fantastischer Abenteuer-Fantasyfilm, spannend, farbig, tolle Actionszenen und Effekte. Alles Weitere dazu: - KLICK = HIER - in unserem Forum, incl. Bild + Trailer. Ganz großes Popkornkino!

      PRO7 ab 20.150

      The Dark Knight

      Der zweite Batman von Christopher Nolan mit der gleichen genialen Besetzung. Zunächst erscheint ein strahlender Ritter, Staatsanwalt Dent. Man glaubt, nun ist alles im Lot, die rächende Fledermaus wird nicht mehr gebraucht. Doch dann ...dreht der Joker (Heath Ledger) richtig auf ... Die ganze Stadt, sogar die Mafia und die komplette Untwerwelt zittern vor diesem bösartigen Terror-Clown. Batman (Christian Bale) muss einige seiner ehernen Prinzipien vergessen, sich völlig aufopfern ... denn Gotham ist kurz davor in Chaos und Wahnsinn zu versinken. Dent zerbricht und wird zu Two-Face ... Doch diese Hoffnung darf nicht so enden, beschließen Gordon (Garry Oldman) und Bruce Wayne.
      atmosphärisch Düster + Spannend + knallharte Action + tolle Effekte



      RTL II ab 22.20

      Ghost Rider: Spirit of Vengeance

      Zitat

      Der Ghost Rider ist zurück – heißer als je zuvor! Einige Jahre sind vergangen, seit der frühere Stuntman Johnny Blaze (Nicholas Cage) seinen Pakt mit dem Teufel schloss und zum Ghost Rider wurde: Als schier unkontrollierbares brennendes Skelett, beseelt von einem Feuerdämon, jagte er auf seinem Motorrad durch die Nacht. Inzwischen lebt Blaze zurückgezogen, denn nichts fürchtet er mehr, als dass der Ghost Rider wieder in ihm geweckt wird. Doch dann entführt die Armee des Teufels den zehnjährigen Danny (Fergus Riordan), der über besondere Kräfte verfügt und dessen Mutter Nadya (Violante Placido). Moreau (Idris Elba), der letzte der Kriegsmönche, die den Jungen beschützten, bittet Blaze um Hilfe. Dieser muss sich entscheiden, denn allein der Ghost Rider ist fähig, den Jungen aus den Klauen des Bösen zu befreien und somit die ganze Welt vor dem Verderben zu retten.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 19.03.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 19.03.2017

      Sonntag 19. März 2017

      EUROSPORT 1 live 11.00 / 13.15

      Biathlon Weltcup Finale 2016/17 aus Oslo – Massenstarts

      Mit dem Massenstarts am Holmenkollen geht die Saison der Biathleten in ihrem 'Weltcupzirkus' … endgültig zu Ende. Die nächste Saison ist eine olympische, von daher mit noch höherer Gewichtung für viele Athleten. Mari Laukkanen, das blonde taffe Mädel aus Finnland, zog in einer Sache mit ihrer brachial erfolgreichen Kollegin Kaisa Mäkkäräinen gleich, gewann nach dem finalen Sprint der Saison auch den finalen Verfolger. Das sollte der sympathischen Finnin den entsprechenden Antrieb für das sommerliche Training ... einen optimistisch und optimalen Start in die olympische Saison 2017/18 bescheren. Schaun wir mal, was die Mari noch alles reißen kann. Am Schießstand, ihrer bisherige Schwachstelle, klappte es beim letzten Verfolger wieder ganz gut, nur eine Strafrunde im letzten Anschlag. Auch Gabriela Koukalova verabschiedet sich beim letzten Verfolgungsrennen mit einer bravourösen Leistung. An Position vier gestartet, teilte sich Gabi ihre letzten Kräfte sehr gut ein, kämpfte am Schießstand um jeden Treffer, landete somit auch jeden ihrer Schüsse im Schwarzen. Mit fehlerfreier Schießleistung kam die schöne Füchsin auf den Silberrang. Justine Braisaz, die junge Französin, schoss nicht ganz so gut, eher 1+1+0+2, kämpfte aber brutal in der Loipe. Dafür durfte sie sich über ein weiteres Podest, den Bronzerang freuen. Auf Platz vier, von der Acht vorgekämpft, mit nur einer SR im zweiten Anschlag, die routinierte Slowenin Teja Gregorin. Wenn sie die nicht hätten. Vielleicht bekommt sie im Olympiajahr endlich wieder Unterstützung von Jakov Fak. Über Platz fünf freut sich ein taffes Mädel aus Österreich, Lisa Theresa Hauser, erneut mit absolut makelloser Schießleistung von der 20(!) nach vorne und zur Siegerehrung. Lisa sollte damit ebenfalls sehr zufrieden und optimistisch in die sommerlichen Vorbereitungen für den großen Event 2018 gehen. Marte Olsbu musste zwar insgesamt dreimal kreiseln, erhielt sich als Sechste aber den verdienten 'Blumenstrauß'. Auch Doro Wierer gelang zum Abschluss ein gutes Rennen, mit nur je einer SR im ersten und dritten Anschlag auf Rang acht, von der 19. Ein bissl besser gar und hauchdünn vor ihr, die schnelle Finnin Kaisa Mäkkäräinen, mit ebenfalls zwei SR auf die Sieben, von der 27(!). Hinter diese beiden großen Athletinnen reihte sich eine, die war in dieser Saison einfach meistens die Beste … Die Frau in Gelb, mit der großen Kristallkugel, holt sich auf Platz neun auch die Kleine für die beste Verfolgerin – Laura Dahlmeier. Liegend blieb die Laura wieder gewohnt fehlerfrei, musste Stehend je einmal kreiseln, in der Loipe immer noch gute Körner … von der 31(!) in die Top Ten. Wenn das nichts ist?! Mit noch mehr Optimismus kann man sich kaum auf die Olympiade freuen, oder? Veronika Vitkova, die taffe Sportlehrerin aus Tschechien, wuppte ebenfalls einen erfolgreichen Abschluss aus einer sonst für sie … eher verhaltenen Saison. Mit drei SR auf der Zehn einen abschließenden Top Ten Platz für die Vroni. Darya Domracheva zeigte sich mit erneuter 'Kampfansage'. Darya blieb zunächst dreifach makellos beim Schießen, im letzten Anschlag aber drei Runden, dennoch auf Platz 12. Maren Hammerschmidt (1+1+0+1) holte auf der 15 gute Punkte. Franzi Hildebrand schoss in jedem Anschlag eine SR, kam aber dennoch von der 35 auf 29 in die Punkte. Als Siebte der Gesamtwertung, nicht mehr beste Deutsche, wie in den letzten beiden Jahren als Fünfte, aber dennoch die routinierte 'Zweite'. Viele Länder würden sich über eine Athletin im einstelligen Bereich freuen. Franzi sollte sich vor allem an ihre beiden großartigen Staffeleinsätze erinnern, den hoch-verdienten WM-Titel. Das soll es vorab gewesen sein. Letzte Saison in Khanty musste der Massenstart wegen Sturm ausfallen. Erinnern und vergleichen wir den letzten Verfolger deshalb. Den gewann, wie bereits erwähnt, Kaisa Mäkkäräinen. Mit einem fulminanten Schlussspurt zog die schnelle Finnin, die nach ihrer zweiten SR im dritten Anschlag zeitweilig an Position sechs zurückgefallen war, an den Athletinnen vor ihr vorbei. Marie Dorin Habert startete an Position 12, brauchte nur nach ihrem letzten Anschlag einmal kreiseln, dafür Platz zwei. Doro Wierer, nur eine SR im dritten Anschlag, schloss die Saison mit einem Bronzerang ab. Gabi Koukalova, je eine SR im ersten und letzten Anschlag, holte sich auf Platz vier eine letzte Kristallkuller. Auf Platz fünf, mit nur einer SR im zweiten Anschlag – Franziska Preuss. Hoffen wir das auch diese Franzi im Olympiajahr wieder vollständig genesen und bereit ist. Franzi Hildebrand wurde mit zwei SR, hinter Lisa Hauser, 13.. Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt belegten die Plätze 16 und 17. Nadine Horchler bekam auf der 29 letzte Punkte. Am Holmenkollen wird der Massenstart voraussichtlich nicht ausfallen müssen, wenn auch hier die Bedingungen sicher nicht einfach sind. Freuen wir uns auf ein letztes spannendes Rennen.

      Bei den Männern gelang Sportsmann Anton Shipulin mit seinem zweiten Sieg bei einer Verfolgung in dieser Saison, seinem 40.(!) Podiumserfolg, ein wohl etwas versöhnlicher Abschluss aus einem Jahr … voller Misstrauen und auch … öffentlichen Anfeindungen. Anton setzte sich sich gleich nach seinem ersten makellosen Anschlag in Führung, hielt diese trotz einer SR im dritten Anschlag bis zum Zieleinlauf mit russischer Fahne. Martin Fourcade und Jo Thingnes Boe, mussten je zweifach kreiseln, kamen auf Silber und Bronze dahinter, konnten die große Leistung vom Anton nur mit Handschlag … respektieren. Hoffen wir, diese Geste war nicht nur zeitlich und für die Kamera, sondern zukunftsweisend für eine hoffentlich olympische Saison, wieder ganz ohne Haterkampanien und Politik. Anton, sein Trainer Rico Gross und das restliche russische Team, sollten gewohnt optimistisch in die nächste Saison starten. Auf Platz vier zeigte sich ein 'neutraler' Schwede, Routinier Frederik Lindström mit makellosen Schießeinlagen. Auch dieser Abschluss sollte dem sonst jungen Team einigen Optimismus bescheren. Lukas Hofer gelang, mit je einer SR in den letzten beiden Anschlägen, ein ebenso optimistischer Abschluss auf Platz fünf. Julian Eberhard war wieder schnell unterwegs, trotz 1+0+1+1 eine vorerst letzte Siegerehrung. Auf der Sieben sein Kollege Simon Eder, trotz identischer Schießleistung von der 12. Dominik Landertinger, trotz 0+3+1+0, auf Platz 12, verdeutlicht die immer stärker aufkommenden Ösis in ihrem Olympiakader. Ondrej Moravec gelingt auf der Acht erneut eine Top Ten Platzierung. Auch bei ihm ging es bei den letzten Rennen deutlich aufwärts. Evgenyi Garanichev, zunächst zweifach makellos, dann 2+1, aber noch auf der Neun für Zuversicht bei Rico und dem restlichen Trainerstab gesorgt. Der Litauer Andrej Rastorgujevs kam mit drei SR auf Zehn von 23. Simon Schempp, von 24 dahinter gestartet, belegt auch Platz elf. Simon brauchte nur nach seinem zweiten und letzten Anschlag einmal kreiseln, scheint sich auch in der Loipe wieder seinem sehr guten Leistungsvermögen zu nähern. Hoffen wir mit ihm, das es bei diesem Massenstart optimal läuft, denn Simon hat sehr gute Aussichten auf die Kristallkugel dieser Disziplin. Tarjei Boe, mit verhaltener Schießleistung: 1+1+1+2, rutscht leider von Sechs auf Position 14 ab. Sprintweltmeister Benedikt Doll, bei jedem Anschlag eine Fahrkarte, von der 11 auf 18. Immerhin gute Punkte, aber für die Beiden wohl nicht im entsprechenden Anspruch ihrer Erfolge. Auch Arnd Peiffer, bester vom DSV in dieser Saison, gelang kein Geburtstagsgeschenk, mit sehr verhaltenem Schießen: 1+2+0+2, nach den letzten guten Rennen, nur Platz 26. Sollte man als 'Ausrutscher' in die falsche Richtung werten. Erik Lesser, bei den Stehendanschlägen wieder 1+2, Liegend aber zweifach die Null, kämpft sich von Position 48(!) wenigstens auf die 29 und in die Punkte. Ich traue dem Arnd und auch Erik allemal eine olympische Medaille zu, nicht nur in der Staffel. Schaun wir mal, wie sie sich heute zeigen. Seht gut, zeigte sich das Team DSV beim letzten Verfolger in Khanty, mit gleich vier Top Ten Platzierungen. Simon Schempp (1+1+0+1) gewann damals diesen Verfolger. Zweiter wurde Jo Th. Boe mit nur einer SR im letzten Anschlag. Erik Lesser (0+0+1+1) belegte den Bronzerang. Auf Platz vier kämpft sich Benji Weger von der Elf, mit absolut Weißer Weste beim Schießen. Benedikt Doll, auch gut geschossen: 1+0+1+0, von der Acht auf die Fünf. Sechster wurde damals Tim Burke, mit je einer SR in den Stehendanschlägen. Frederik Lindström blieb auch damals makellos, ähnlich wie diese Saison, von 15 auf die Sieben. Achter wurde Dominik Landertinger, durch drei SR von der Vier. Neunter Arnd Peiffer, trotz 1+1+0+2. Zehnter der Tscheche Michal Slesinger mit nur einer SR bei seinem zweiten Anschlag. Sollten diese Jungs heute ähnliche Reserven mobilisieren können …

      Wie versprochen, meine hoffentlich zum letzten Mal nötigen Gedanken zum leidigen Thema Doping. Seit sich die Menschheit mit Überschuss schaffender Arbeit und kriegerischen Auseinandersetzungen ... beschäftigt, was bekanntlich aus dem gleichen Grundantrieb geschieht, nutzt sie leistungssteigernde Substanzen. Arbeit ist das alt-germanische Wort für Kampf. So nutzten die germanischen Stämme bereits in grauer Vorzeit Bilsenkraut und andere psychotrope Pflanzen in ihrem Met, um sich bei ihrer Arbeit, hauptsächlich dem bewaffneten Kampf, Vorteile zu verschaffen. Die Berserker und Wolfshäuter der Wikinger taten es später ähnlich. Südlichere Völker, Völker anderer Erdteile, nutzten und nutzen ähnliche Mittel. Im Technischen Zeitalter wurde hauptsächlich vom militaristisch orientierten Gesellschaften Studien und Forschungen auf diesem Gebiet, dem Gebiet des Doping, vorangetrieben. Die deutschen Nazis betrieben Forschungen, um die 'Kampfkraft' ihrer Elitesoldaten zu pushen. Die US-Army forschte intensiv in den 60er, 70er ... Jahren. Viele andere kriegerische Staaten sicher auch. Man darf dies nicht so 'heroisch' wie in Kultfilmen ala „Die purpurnen Flüsse“ sehen, wenn Jean Reno, mit Amphetaminen aus Nazibeständen gepusht, tonnenschwere Betonklötze bewegt, auch nicht so lustig verharmlosen, wie etwa im Hollywood-Streifen: „Männer die auf Ziegen starren“. Doping, auch Drogenmissbrauch genannt, stärkt, absolut immer, nicht nur die physische Leistungsfähigkeit. Doping, oder Drogen, ob ärztlich kontrolliert oder 'illegal' konsumiert, greifen in die Bio-Chemie ein, verändern Transmitterausschüttungen im Gehirn, den Hormonhaushalt im gesamten Körper. Die Psyche verändert sich also mit, langfristig meist … irgendwann negativ. Auch können die sprichwörtlichen Eier schrumpfen, was zu Impotenz und Unfruchtbarkeit führen kann, bei Männlein und Weiblein. Haare wachsen an Stellen vermehrt, manchmal auch Titten, nicht gerade den Attributen des jeweiligen Geschlechts entsprechend. Ernsthaft, werden durch Drogen, vor allem auch 'legale' Medikamente, immer die inneren Organe krass … überbeansprucht, was in den meisten Fällen zu Langzeitschäden und Schlimmeren führt. Setzt man 'schwere' Medikamente ab, auch illegale Drogen und Doping, kommt es deshalb immer zu negativen Erscheinungen, oft auch Entzug genannt. Wie beim Anfang der Drogenkarriere, oder Dopingkarriere, der Medikamentierung … spielt der komplette Körperhaushalt mit seinen chemisch-physischen Prozessen 'verrückt', diesmal rein negativ empfunden. Wer sich also das nächste Mal ein 'starkes' Mittel wegen kleiner Wehwechen verschreiben lässt, schlägt bitte vorher bei „Bittere Pillen“ nach. Wer diesen dicken, mehrere Kg schweren Folianten nicht besitzt, findet sicher aussagekräftige Plattformen im Internet. Patienten, die starke Drogen nehmen müssen, wissen um diese negative Sachverhalte, müssen für lebenserhaltenden Medikamente eine ganze Batterie anderer Pillen schlucken, nur um deren Nebenwirkungen einzudämmen. Zurück zu den Dopingsündern aus 'Übermut'. Man kann sich am Beispiel Neil Armstrong orientieren, wie sicher an jedem anderen 'Sünder', der über einen längeren Zeitraum dopte. Es wird so gut wie keinen geben, der nach solch einem Raubbau am eigenen Körper, einen gesunden und ruhigen Ruhestand nach dieser Karriere genießen kann. Schon von daher muss man die armseligen späteren Pflegefälle und Langzeitpatienten nicht überbewerten. Es wird wahrscheinlich leider immer mal zu Vorfällen wie in Turin und Sotschi kommen … Dennoch sind die derzeitigen Dopingkontrollen und Strafen ganz bestimmt ausreichend. Wer will eine Art Polizeistaat im Sport, eine Diktatur der angeblichen 'Saubermänner'? Eine Langzeitstudie, um zu beweisen, zeitliches Doping habe auch danach noch langzeitig positive Wirkungen … halte ich für unsinnig, sogar für gefährlich. Klar, man könnte einhundert Mediziner beauftragen, bekäme sicher ein Dutzend unterschiedlicher Ergebnisse, je nach der Schule dieser Schulmediziner, vielleicht auch … nach ihrem Honorar. Vielleicht findet man gar eine Ausnahme, einen besonders 'zähen' Athleten, der tatsächlich Vorteile … In der Regel, wie nach jedem Entzug, werden es Ex-Dopingsünder aber deutlich schwerer haben, um ihren alten Leistungsstand, wie vor dem Doping, wiederzuerlangen. Irina Starykh und Alex Loginov kämpfen sicher verbissen, um mit ihrer Psyche und ihrem wahren körperlichen Leistungsvermögen wieder ins 'Reine' zu kommen. Man kann diesen Kampf auch … positiv bewerten. Dies wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um potenziellen Dopingsündern Mut zum Ablass zu machen. Härtere Strafen … haben noch nie etwas gebracht. Was den Sensationsjournalismus betrifft, dieses zeitliche 'Sonnen' in der eigenen Eitelkeit, diese Verhaftung im ewigen Gestern, bis hin zum Kalten Krieg … dieses 'Alle über einen Kamm scheren' und damit auch ... bewusste Verunglimpfen von Unschuldigen … Ja, das haben vor allem auch immer tausende und millionen Unschuldiger mit auszubaden, die man damit derbe vor die Köpfe stößt, sie quasi ausgrenzt. Was wiederum krass unsportlich ist, weit jenseits vom Olympischen Gedanken. Dies sind meine persönlichen Gedanken zu dieser leidigen Sache, bei denen ich immer, die mir bestmögliche Neutralität anstrebe.

      SAT1 15.10

      Das Fünfte Element

      Manifestiert sich in einer naiv komisch aber süssen Frau (Milla Jovovich), um unsere Welt zu schützen und zu retten, vor einem Portal in eine andere, feindselige Dimension, welches sich aller 5000 Jahre in Ägypten auftut. Helfen soll ihr dabei, anfangs recht widerwillig, Luft-Taxi-Kutscher Dallas (Bruce Willis). Waffenhändler Zorg (Gary Oldham) will die finsteren Kreaturen dieser feindlichen Dimension dazu benutzen die Weltherrschaft zu erlangen. Space Opera der Superlative - totaler Klamauk mit grandiosen Effekten und einem komischen Bruce Willis - Regie Luc Besson - Popkornkino ala 1997 zum reinen berieseln lassen.

      sky ACTION 16.55

      Stirb Langsam

      Terrorist Hans Gruber (Alan Rickman) hat mit seiner Crew von Elitekillern in L.A. ein komplettes Hochhaus besetzt. Mit den Geiseln versucht er mehrere hundert Millionen $ zu erpressen. Zufällig ist aber der Super-Cop McClane (Bruce Willis) im Haus. Der fasst dies als persönliche Herausforderung-Kriegserklärung auf und ja, bei einer unerbittlich-gnadenlosen Jagd auf die Gangster zieht er fast alle Register die man aus dem Action-Kino kennt. Da bekommt selbst Chuck Norris feuchte Augen... vor Ehrfurcht. knallhart + action + spannung



      Action-Klassiker der späten '80 der meist unter der Rubrik - der etwas andere weihnachtsfilm- läuft.

      sky CINEMA 22.00

      Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

      Aus Alice (Mia Wasikowska) ist in der 'Realwelt' inzwischen eine taffe Kapitänin geworden. Kühn und echt kompetent führt sie das letzte Schiff ihrer Familie. Doch ihre Mama … ging inzwischen einen wirklich 'unschönen' Kompromiss mit dem spießig versnobten Nachbarn ein, im Irrglauben damit das verschuldete Familienunternehmen und ihre Tochter zu 'retten'. Natürlich weigert sich Alice als Sekretärin für den gleichen Trottel zu buckeln, dessen Hand sie einst vor dem Altar ausschlug. Durch einen Spiegel 'fällt' sie im Zuge dieser Auseinandersetzungen wieder in die Fantasywelt des Verrückten Hutmachers (Johnny Depp). Doch alle dessen Freunde, sogar die immer coole Grinsekatze, sind in großer Sorge um den Hutmacher, denn dieser schiebt schwere Depressionen, will und wird dadurch bald sterben. Um ihren Freund zu retten bleibt Alice nur eine Möglichkeit: eine Reise in dessen Vergangenheit. Dort muss sie es mit dem gefürchteten Drachen der Herzkönigin (Helena Bonham Carter) aufnehmen, einige Sachverhalte aufklären und geraderücken, denn diese war nicht von kleinauf 'böse', ihre Schwester (Anne Hathaway), die strahlend 'Weiße Königin', nicht immer makellos tugendhaft. Kann Alice diese kniffligen Intrigen lösen? Werden ihre alten Freunde von früher, in noch viel früherer Zeit wieder zu hilfreichen Freunden? Kann sie den jungen Hutmacher davon überzeugen das er keine Schuld am Tod seiner Eltern … Um all dies überhaupt angehen zu können, braucht es eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die 'Große Uhr der Geschichte' wird von einem skurrilen Typen (Sacha Baron Cohan) überwacht und von einem ganzen Heer von dessen nicht weniger seltsamen Dienerkreaturen betreut. Diesen total verschrobenen aber ebenso unerbittlichen Knilch gilt es zu überlisten, zu überzeugen … Wie auch immer. All das sorgt für einen farbenfroh spektakulären Spannungsbogen mit vielen komischen, actionreichen und auch … emotional rührenden Szenen. Ein echter Tim Burton ebend, mit den typisch einzigartig gut besetzten und makellos passenden Darstellern.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 18.03.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 18.03.2017

      Samstag 18. März 2017

      EUROSPORT 1 live 12.30 / 14.15

      Biathlon Weltcup 2016/17 aus Oslo – Verfolgungsrennen

      Dem letzten Sprint der Saison schließt sich natürlich der letzte … Verfolger an. Bei den Mädels wird diesen eine sympathische Blondine aus Finnland anführen. Nein, es war nicht Kaisa Mäkkäräinen, die blieb leider ihren 'mäßigen' Schießergebnissen der letzten Rennen treu, wurde mit 3+1=4 Strafrunden 'nur' 27.. Mari Laukkanen blieb dafür endlich makellos am Schießstand, schnell war und ist sie ja immer, dafür gabs den ersten Sieg im Weltcupzirkus. Wer die Mari so strahlend und optimistisch in die Kamera grüßen sah … konnte sich nur mit ihr über diesen Erfolg freuen. Vielleicht dürfen wir dieses herzliche Lachen in der nächsten Saison öfter genießen. Auch zwei Französinnen blieben wieder 'sauber' am Schießstand, waren gut unterwegs, unterstrichen erneut ihren konstant guten Kader mit ansteigender Tendenz in kompakt guter Leistung … Justine Braisaz und Anais Bescond auf 'Silber' und 'Bronze'. Auf Platz vier, trotz einer Strafrunde im Stehendanschlag, kämpfte sich Gabriela Koukalova. Die amtierende Sprintweltmeisterin ging ihr Rennen zunächst … recht ruhig an, legte in der letzten Runde aber gehörig und genügend zu. Mit dieser Einteilung erkämpfte sich die hübsche Tschechin mehr als nur diesen respektablen vierten Platz, auch genügend Punkte für die Übernahme für das Rote Trikot in dieser Wertung … War ja das letzte Rennen, Khanty gibt es nicht mehr … Ergo – geht die 'Kleine' Kristallkugel für die beste Sprinterin an Gabi Koukalova, wiederholt zur letzten Saison. Das Große Kristall bekommt sie natürlich nicht … weil es dennoch an die vierfachen Weltmeisterin und Frau in Gelb – Laura Dahlmeier geht. Das ist sicher mehr als ein Trostpflaster, viel mehr. Wer hätte allerdings vor diesem Rennen so gewettet, denn Laura führte mit stolzen 28 Punkten Vorsprung, hatte schon lange kein Rennen mehr ohne Podestplatzierung absolviert. Laura versemmelte ihre ersten drei Schüsse, drehte dann … Es gab keine weiteren SR mehr, wurde am Ende aber nur Platz 31 mit +155m auf die Siegerin. Das ist schon ein ganz ordentlicher Rückstand. Auch im Verfolger holte sich Laura in Kontiolahti das Rote, führt in dieser Wertung mit 373 Pkt., vor Kaisa mit 332 und Gabriela mit 330 Punkten. Kann Gabriela diese 43 Punkte noch aufholen? Für einen vierten Platz gibt es genau … 43 Punkte. Bei Laura Dahlmeier geht es also um jeden Punkt nach vorn, denn mehr wie 60 Punkte für einen eventuellen Sieg kann die Tschechin nicht ergattern. Der letzte Verfolger wird also zu einem extrem spannenden Rennen, nicht nur um die Podestplätze. Schaun wir mal, wer da weiter vorne alles mitmischt, auf den Rängen mit den echt fetten Punkten. Fünfte wurde eine weitere Tschechin, Veronika Vitkova, die ja vor gut zwei Jahren oft zu den Besten gehörte. Auch Vroni hatte nur eine SR im Stehendanschlag und darf mit +41s in die Loipe. Folgen wird ihr Marte Olsbu (1+0) mit +51s. Susan Dunklee blieb ihrer brachial guten Form treu, trotz zwei SR im Stehendanschlag auf Platz sieben und +56,7s auf die Spitze. Ganz dicht folgen wird der starken Frau aus Maine eine routinierte Athletin aus Slowenien – Teja Gregorin (1+0). Dieser fast im Schulterschluss Federika Sanfilippo (1+0) mit +58s. Deren Kollegin Alexia Runggaldier gelang ebenfalls wieder ein starkes Rennen, fehlerfrei beim Schießen und dafür Platz Elf. Zwischen die beiden Italienerinnen schob sich die für Korea startende Russin Anna Frolina noch in die Top Ten. Marie Dorin Habert schoss leider 2+1 und wurde damit nur 17.. Identisch schoss auch die sonst gerade 'erstarkende' ehemalige Gesamtweltcupsiegerin Darya Domracheva auf Platz 21. Um das einzuordnen, die Möglichkeiten auf Verbesserung zu verdeutlichen … Die Mitsiegerin der letzten Single Mixed Staffel Lisa Hauser belegte dahinter mit einer SR Liegend Platz 22. Maren Hammerschmidt (1+1) kam auf Platz 20 davor. Franzi Hildebrand fing wie Laura mit drei SR an, dafür nur auf die 35. Vanessa Hinz mit zwei SR Stehend gar nur auf 57. Wie immer es ausgehen wird … Laura Dahlmeier ist bereits vierfache Weltmeisterin, hat Kristall im Einzel und die Große Kugel sicher. Gabi Koukalova ist Sprintweltmeisterin und hat auch das Kristall in dieser Disziplin. Das war ja dann wohl wieder eine echt gute Saison für diese starken Athletinnen, die auch deutlich über tausend Punkte erkämpfen konnten. Von solchen Dimensionen können fast alle Herren nur … träumen.

      Eigentlich gibt es da nur einen wirklichen Aspiranten … Martin Fourcade gewann den letzten Sprint allerdings nicht, sondern Johannes Thingnes Boe mit makellosen Schießeinlagen. Mit +13,6s darf der Mann in Gelb allerdings seine Aufholjagd an zweiter Position starten. 21,3s nach Jo Thingnes wird sich Anton Shipulin in die Spur stürzen, fast im Schulterschluss mit Dominik Landertinger. Nur um 0,2s büßte der Landi den Bronzerang ein, obwohl er im Gegensatz zum schnellen Russen eine SR absolvieren musste. Auch Ex-Kristallgewinner Sergey Semenov blieb fehlerfrei, hinter Landi mit 24,4s auf die Fünf. Mit zur Siegerehrung ein weiterer Boe, Tarjei mit einer SR Stehend auf Sechs. Auch Ondrej Moravec und Evgenyi Garanichev blieben makellos beim Schießen, damit auf die Plätze sieben und acht dahinter, mit auch nur +29,1 und +30,2 Sekunden. Simon Desthieux, genau wie Julian Eberhard eine SR Stehend, vor dem Sieger vom letzten Sprint der letzten Saison auf Neun. Diese haben so um die 40s auf ihrer Uhr ... aufzuholen natürlich. Es geht also recht knallhart und eng zu, bereits vor den selektierenden Schießeinlagen, bei denen ja meist noch Athleten von den hinteren Rängen … eingreifen können und werden. Arnd Peiffer, eine SR im Stehendanschlag, wird an Position 14 und +59,5s starten. Simon Eder, eine SR Liegend, etwas besser, mit +50,2s von der 12. Noch ein bissl besser Sprintweltmeister Benedikt Doll, ebenso eine SR Liegend, mit +48,7s an Position elf. Wie immer es ausgeht … eine Chance auf Kristall, ob groß oder klein, hat keiner dieser Verfolger mehr. Da gibt es nur eine Chance von Simon Schempp, eine solche Kuller dem starken Franzosen Martin Fourcade … vorzuenthalten hätte ich beinahe … Lassen wir das lieber. Simon Schempp musste Finnland auslassen, krankheitsbedingt, wie leider oft in den letzten Jahren. Nein, diese Saison hatte er eigentlich kompakt überstanden bisher. Wie dem auch sei. Ist der Simon fit, geht bei ihm immer was, auch richtig gute Siege u.s.w.. Deshalb ist er ja auch der amtierende Weltmeister im Massenstart und mit der Mixed Staffel. Bei diesem Sprint lief es noch nicht ganz so gut, mit einer SR Liegend auf Position 24 und +1.12m. Hoffen wir … das er bis Sonntag noch bissl besser in Form kommt. Bei diesem Verfolger geht es bei den Herren 'nur' um den Tagessieg, um ein schönes Rennen … Was natürlich spannend und sehenswert genug ist. Danach, liebe Sportsfreunde … gibt es viele Monde keinen Verfolger mehr. Und nicht vergessen, für viele, nein, für alle Teams geht es immer noch um die Platzierungen in der Nationenwertung. Bei den Frauen führt Team DSV mit 305 Punkten vor Frankreich, bei den Männern das gleiche Team mit ganz knappen 33 Pünktchen. Auf den Plätzen dahinter geht es um begehrte Startberechtigungen, was jeden Platz und Punkt enorm wichtig hält, bis zum letzten Rennen. In diesem Sinne ...

      sky HITS 20.15

      Everest

      In den wilden 90ern, als so viele Tabus brachen, entstand auch fast eine Art 'Gipfeltourismus' zum höchsten Berg unseres Planeten. Die erfahrenen Bergführer Rob Hall (Jason Clarke) und Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) errichten Basislager in bereits respektabler Höhe. Außer Träger, Sanitäter, Versorgung … haben sie Meteorologen in ihrem Teams. Zahlungsfähige Hobbybergsteiger können dies nutzen, zusammen mit der Führung zum 'lebensfeindlichen' Gipfel. Eine gute Sache, scheint es, für alle jene, denen ein solches Abenteuer ohne Sponsoren sonst verwehrt bliebe. Aber auch mit dieser erschwinglichen Variante … bleibt zeitlich und materieller Druck auf den meisten der enthusiastischen Gipfelstürmer. Im Mai 1996 sind mehrere solcher leidenschaftlicher Alpinisten im Basislager vor dem Südhang zum Gipfel. Aber das Wetter bleibt wechselhaft … wird gar schlechter. Der eher abenteuerlich veranlagte Scott Fischer, mit seinen urigen Russen ohne Zusatzsauerstoff, sieht es eher locker. Rob Hall ist ein planvoller Realist und skeptisch, aber auch leidenschaftlicher Bergsteiger. Scott überredet ihn ihre Teams zusammenzulegen, um gegen die ausdrückliche Warnung der Wetterfrösche einen Versuch zu wagen. Der Amerikaner Beck (Josh Brolin) musste bereits zweimal kurz vor dem Gipfel umkehren. Die zierliche Japanerin Yasuku stand bereits auf sechs von den Gipfeln der sieben Achttausender. Nur der Everest fehlt in ihrer Sammlung der Rekorde. Einer der Bergsteiger wurde sogar von heimischen Schulen mit Spenden der Schüler unterstützt. Mit der ausdrücklich Option, alles kehrt um, wenn er es für richtig befindet, willigt Hall schließlich ein. Das Wetter verschlechtert sich weiter. Tatsächlich lässt sich Rob Hall dann aber überreden, einen der Bergsteiger noch zum bereits nahen Gipfel zu bringen. Beim Abstieg setzt der angesagte Schneesturm ein …

      Die sympathische Japanerin, der von Schülern gesponserte Bergsteiger, sogar einer der beinharten Russen … und Rob Hall, bleiben bei diesem Gipfelrun für immer am Berg. Beck schafft es wieder nicht bis ganz zum Gipfel. Ihm geht vorher die 'Puste' aus und er legt sich in den Schnee. Keiner vom Rettungsteam gibt ihm eine Chance. Wie durch ein Wunder erwacht der Mann nach Tagen und quält sich mit schweren Erfrierungen an Händen und Füßen ins Basislager zurück. Harte Dramen im Kampf gegen eine unerbittliche und hier auch lebensfeindliche Natur, im Team und als Einzelkämpfer, prägen diesen Streifen. Gezeigt werden aber auch die Sorgen der Zuhause Zurückgeblieben um ihre Lieben. Frau und Kind von Beck, die schwangere Freundin von Rob Hall (Keira Knightley) … Reporter Jon Krakauer war damals mit dabei und verarbeitete dieses extreme Erlebnis in seinem Buch „In eisigen Höhen“, eine Vorlage zu diesem Film.

      SAT1 20.15

      Das Fünfte Element

      Manifestiert sich in einer naiv komisch aber süssen Frau (Milla Jovovich), um unsere Welt zu schützen und zu retten, vor einem Portal in eine andere, feindselige Dimension, welches sich aller 5000 Jahre in Ägypten auftut. Helfen soll ihr dabei, anfangs recht widerwillig, Luft-Taxi-Kutscher Dallas (Bruce Willis). Waffenhändler Zorg (Gary Oldham) will die finsteren Kreaturen dieser feindlichen Dimension dazu benutzen die Weltherrschaft zu erlangen. Space Opera der Superlative - totaler Klamauk mit grandiosen Effekten und einem komischen Bruce Willis - Regie Luc Besson - Popkornkino ala 1997 zum reinen berieseln lassen, dennoch 8,2/10.

      im Anschluss bei SAT1 ab 22.50

      Sieben

      Mehr zu diesem düster spannenden Thriller mit Morgan Freeman, Brad Pitt und Kevin Spacey gibt’s: Hier im Forum - Klick.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 17.03.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 17.03.2017

      Freitag 17. März 2017

      EUROSPORT 1 live 13.30 / 16.15

      Biathlon Weltcup 2016/17 aus Oslo – Sprintrennen

      Bei der Single Mixed Staffel von Finnland siegten … Lisa Hauser + Simon Eder. Wie geplant, hätte ich beinahe … Lisa musste im Stehendanschlag je zweifach Nachladen, machte ihre Sache sonst gut. Simon bestätigte einfach seine brachial gute Form der letzten Rennen, blieb am Schießstand gar makellos. Ebenfalls in guter Form, besonders in der zweiten Hälfte der Saison, präsentierten sich stets die US-Amerikaner Susan Dunklee und Einzelweltmeister Lowell Bailey. Genau so agierten sie bei diesem 'Paarlauf'. Insgesamt nur 5 NL, davon vier von Susan im Stehendanschlag, konstant schnell unterwegs … dafür gabs 'Silber'. Laura Dahlmeier musste bei ihren beiden Einsätzen mit je zwei Liegend und zwei Stehendschießen, 6x Nachladen, davon zweimal Liegend. Roman Rees, zwar nicht ganz so flink wie die Laura, blieb absolut 'sauber' beim Scheibenabräumen. Das Paar vom DSV landete dadurch einen Bronzerang vor dem französischen Paar: Anais Chevalier und Jean G. Beatrix. Erfolgreicher, ganz oben auf dem Podest, dafür das französische Sieger-Quartett: Simon Desthieux + Anais Bescond + Marie Dorin Habert + Quentin Fillon Maillet. Die 'klassische' Mixed Staffel des DSV mit: Nadine Horchler + Maren Hammerschmidt + Benedikt Doll + Arnd Peiffer belegte dahinter Platz zwei. Mit auf dem Podest, wie so oft bei jeglichen Staffelrennen, das Team aus der Ukraine. Die Russen mit Tatiana Akimova und Irina Starykh, sowie Matvey Eliseev und Evgenyi Garanichev belegen vor den Norwegern Marte Olsbu + Tiril Eckhoff + Jo Th. Boe + Emil H. Svendsen Platz vier. Mit zur Siegerehrung noch das Team aus Tschechien, vor den Italienern … In der Staffelwertung bei den Damen gab es in dieser Saison eine deutliche Führung vom Team DSV mit 300 Punkten vor Frankreich mit 248. Die Ukrainerinnen müssen sich diesmal mit Platz drei und 224 Pkt zufriedengeben. Bei den Herren reichte es bis zum Ende für Team Russland mit 259 Punkten vor Frankreich mit 242. Team DSV nur knapp mit 237 Pkt. dahinter.

      In der Sprintwertung führt nun ebenfalls eine Dame vom DSV, da Kaisa Mäkkäräinen ausgerechnet in ihrer Heimat beide Rote und einen ganzen Haufen Punkte einbüßte. Laura Dahlmeier liegt vor dem letzten Sprint der Saison mit 362 Punkten deutlich vor Gabriela Koukalova mit 334. Ein bissl Spannung, im Gegensatz zu den Herren, ist da schon noch, oder? Yo, es geht ja nicht nur um Kristall. Auch Einzelsiege bei einzelnen Rennen, vielleicht gar … erste Siege im Weltcupzirkus … sind immer schön und spannend anzusehen. Den letzten Sprint der letzten Saison, im kalten Sibirien, den gewann Kaisa Mäkkäräinen, wie so viele Rennen dort zuvor. Es war der 18. WC-Sieg der schnellen Finnin. Kaisa musste nach ihrem Stehendschießen eine Strafrunde abreißen. Hinter ihr kamen etliche Damen mit 'Weißer Weste' vom Schießstand weg, Gabi Koukalova auf Silber, Marte Olsbu Bronze, Justine Braisaz auf Vier, Doro Wierer auf Fünf. Auf Platz sechs mit zur Siegerehrung Franzi Preuss mit einer SR im Liegendanschlag, vor Olena Pidrushna mit fehlerfreiem Schießen, oder Nadeshda Skardino fehlerfrei auf der Neun. Franzi Hildebrand wurde mit einer SR Liegend, hinter Marie Dorin Habert mit einer SR Stehend, Elfte. Bei Laura Dahlmeier lief es nicht gut, auch am Schießstand: 1+2, dafür auf Platz 36 keinen Punkt mehr 'erwischt'. Es muss also konzentriert gelaufen, auch geschossen werden, von allen Athletinnen, auch von der Frau in Gelb-Rot.

      Auch für die Männer … soll es leider nie wieder ein Sprintrennen, einen Biathlonwettkampf vom IBU-Zirkus in Khanty Mansinsk geben. Eine lange Tradition des Weltcup-Finale an dieser Stätte wurde damit … zerstört! Der Holmenkollen bei Oslo ist ebenfalls eine Traditionsstätte, war dies aber bereits vorher, ohne das jemals Biathlon eine Chance hätte … die Norweger von ihrem eingefleischten Volkssport Nummer Eins; dem Langlauf in allen Formen, auch Klassisch natürlich, abzubringen … klänge unverbesserlich komisch, aber auch nur in die Nähe der Gewichtung vom 'reinen' Langlauf zu kommen, klingt schon echt natürlich rational … Der ganze Biathlonzirkus wirkt, nein, ist ... nun zeitlich noch dichter gedrängt, mit noch weniger Pausen für die Athleten, wohl auch manche Zuschauer. Ob das gut ist? Ich finde: Nein! 2018 hab ich mein 20jähriges 'Jubiläum' … von regelmäßiger, vollständiger Verfolgung des IBU-Weltcup. Da hat man einiges gesehen, auch die Anfänge von Großmeister Ole Einar Björndalen. Vor allem aber auch … viele Siege von sympathischen Athleten in Khanty Mansinsk. Arnd Peiffer wurde dort Weltmeister z.B.. Sven Fischer lieferte große Rennen, ohne Handschuh bei minus 15°C u.s.w.u.s.f.. In der letzten Saison gab es ebenfalls eine solche unvergessene Premiere beim dortigen Sprintrennen, den ersten WC-Sieg von Julian Eberhard. Julian blieb bei den Schießen fehlerfrei, genau wie Simon Schempp, Arnd Peiffer, Dominik Landertinger und Erik Lesser, welche die Plätze bei der Siegerehrung hinter ihm einnehmen mussten, oder auch … durften. Tim Burke, Jo Thingnes Boe und Benedikt Doll belegten mit jeweils einer SR die Plätze sechs, sieben und acht dahinter. Martin Fourcade, der damals wie heutige uneinholbar Führende in allen Kristallwertungen, kam mit vier SR außerhalb der Punkte ins Ziel. Schaun wir mal, wie es diese Saison läuft, lange vor der gewohnten Zeit, an einem ganz anderen Ort, den man mit ganz anderen Erinnerungen verbindet. Was den generellen Ausschluss von russischen Wettkampfstätten betrifft … Das penetrante und stetige Gelaber vom 'Russischen Staatsdoping' komplett über die ganze Saison … Da kotze ich mich vor dem letzten Rennen vielleicht nochmal so richtig zu aus. Schließlich wurde ich, als tatsächlich neutraler Mensch, ebenfalls … über die gesamte Zeit, von oben bis unten, mit gefühlt tausendfachen Wiederholungen und einem … völlig unneutralen … fast schon Fanatismus - vollgekotzt. Ich musste Ähnliches zuvor noch nie erleben, auch in diversen anderen Sportarten nicht. Wie dem auch sei. Die meisten Athleten können nichts dafür, auch die meisten aus Russland nicht, die tausende, millionen Volkssportler und Fans aus diesem Land … absolut auch nichts. Die lauten Krakeeler … haben sicher noch andere charakterliche Defizite, außer mangelnde Großmut und einen recht abartigen 'Sportsgeist'. Neil Armstrong war übrigens ebenfalls so ein ganz lauter 'Saubermann', bevor dann ...

      sky COMEDY 18,405

      Hancock

      ...ist ein superheld der furzt, rülpst, platte macht, tierisch säuft und auch sonst auf jegliche etikette der "normalen" superhelden pfeift. da geht schon mal einiges oder richtig viel zu bruch, wenn er seine "rettungsaktionen" startet. plötzlich mekrt der völlig desillusioniert abgefuckte typ das er doch nicht der einzige seiner art ist, lernt die liebe kennen und wer hätte das gedacht...sofort auch enrsthafte proleme. nun wirds ernst, er muss sich zusammenraufen und wirklich ernsthaft fighten, um die neu gewonnen freunde und die welt zu retten. wird das gelingen?. dazwischen ein echt skuriler pr-mann, der seinen ruf aufpolieren will. echt cooler streifen der wirklich neue aspekte zum thema superhelden-movie anbietet...



      sky CINEMA +24 2015

      Warcraft: The Beginning

      Infos zu dieser bildgewaltig gelungenen Filmumsetzung des wohl bekanntesten Fantasy-Videospielreihe findest du - Hier = Klick - in unserem Forum.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 12.03.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 12.03.2017

      So 12. März 2017

      sky CINEMA 2015

      Warcraft: The Beginning

      Infos zu dieser bildgewaltig gelungenen Filmumsetzung des wohl bekanntesten Fantasy-Videospielreihe findest du - Hier = Klick - in unserem Forum.

      PRO7 20.15

      Django Unchained

      Ein etwas skurriler Zahnarzt aus Düsseldorf, der in Wirklichkeit Kopfgeldjäger ist (Christopher Waltz), befreit den entlaufenen Sklaven Django (Jamie Foxx) und bringt ihm das Kopfgeldjägerhandwerk bei. Wie gewohnt bedient sich Tarantino bei den einschlägigen Filmen des Genre, kopiert, persifliert, treibt markante Szenen auf die ulltimative Spitze. Es kommt in typischen Westernstädten zu typischen Westernballereien, mit typisch lässigen Western-Sprüchen, nur ebend alles noch viel cooler wie bei den Originalen. Das haben wir erwartet, das wollen wir sehen, das bekamen wir optimal geliefert. Schließlich will man die Frau und große Liebe von Django freikaufen. Einen echt zynischen und abgefuckten Sklaventreiber mimt Leo Di Caprio. Der ist nicht halb so schlau wie er vorgibt aber enorm gerissen. Die Sache fliegt auf und endet in einem Bleigewitter, so wie auch im Original Django mit Franco Nero. Der gibt übrigens eine kleine Gastrolle. Ebenso gut spielt Samuel L. Jackson seine Nebenrolle als Denunzianten-Butler und Verräter an seinen Brüdern und Schwester. Don Johnson als typisch südstaatlerischen Großgrundbesitzer, der hier den Vorläufer vom Khu Klux Clan erfinden. Eine wahre Lachnummer übrigens. Und viele andere, die extrem abgerissene und fiese Revolverhelden und Schläger im Dienste der Sklaverei darstellen. Die bekommen, wie könnte es auch anders sein, ihr Fett ordentlich weg. So war es im Original ja auch, wie in den meisten Western. Wie im Original von Corbucci werden viele Westernklischees entglorifiziert, demaskiert. Diese Kritik ist nicht so bitter-zynisch, eher schrill-laut und auf cool getrimmt. Dazu kommt der Bezug auf das Thema Sklaverei, ein ganz dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte. Held Django ist als Schwarzer mega-cool und knallhart gerade, seine Wiedersacher sind in ihrer Lebensart lächerlich snobistisch, und trotz ihrer eleganten Arroganz lächerlich. So soll es sein. Die menschenverachtenden, rassistischen Aspekte, werden in den Szenen mit Auspeitschungen, trotz der vorherschenden auf cool getrimmten Szenarien, nicht vergessen. Wer Western mag, wird die vielen Verweise auf einschlägige Streifen finden und auch diesen Film mögen. Für mich, der einzig würdige Nachfolger vom Original Django. Für Franco Nero sicher auch, was er mit seinem Auftritt bekräftigt. Für Freunde von Tarantino Streifen, für Freunde von coolen Action-Streifen ... ein Genuss. Zu lang? Zuviele Reit- und Naturszenen? Ich finde: Auf keinen Fall! So gehört ein guter Western, so gehört ein guter Abenteuerfilm. Wie immer bei Tarantino ist der Soundtrack, von alten Country-Rock-Schnulzen, über Spagetthie-Western-Mukke, bis zur Hip Hop Einlage absolut passend und untermalt die coolen optischen Szenen mit coolen Klängen. Das passt einfach. Gut das Tarantino auch dieses Genre anging und es bereicherte.
      Ich fühlte mich keine Minute gelangweilt, aber jede Minute gut unterhalten. Deshalb gibt's 8,6/10 Punkten = eine glatte Zwei.
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      TELE 5 ab 22.10

      Sie leben!

      Spannender Sci-Fi-Thriller von John Carpenter (Die Klapperschlange - Big Trouble in little China - Escape from L.A.) mit charmenten Trash-Flair und Wrestling-Action. Mehr dazu + Trailer gibts: - Hier = Klick -

      EUROSPORT 1 ab 23.30

      Biathlon Weltcup 2016/17 aus Kontiolahti – Mixed Staffeln

      Arnd Peiffer heißt der kernige Bursche aus dem Harz, der nunmehr bereits seit fast zehn Jahren … immer noch am Ende jeder Saison des IBU Biathlonzirkus, genügend Körner für einen grandiosen Sieg auf Tasche hat. Obwohl der ehemalige 'Spätstarter' nun auch schon am Anfang jeder Saison für gute Ergebnisse sorgt, geht es munter so weiter. Mit 29 jungen Jahren kann und darf es auch ruhig noch eine gute Zeit so und nicht anders weitergehen, oder? Ja oder Ja? Klar doch … Arnd startete an Position fünf mit +22s auf Sprintsieger Martin Fourcade und Ondrej Moravec. Im Gegensatz zum Mann in Gelb blieb der Harzer, wie beim Sprint, absolut makellos bei den Schießeinlagen. Der achte Weltcupsieg, das 25. Podium, war der verdiente Lohn. Auch Simon Eder lieferte wieder ein grandioses Rennen. Der Österreicher musste zwar nach den letzten beiden Anschlägen je einmal kreiseln … hatte sich aber seine Körner gut für die Schlussrunde eingeteilt, lief somit auf den Silberrang. Emil Hegle Svendsen schoss ebenso, hielt damit seinen Bronzerang vom Sprint. Ondrej Moravec brachte die gleiche Schießleistung … fiel aber auf Platz vier. Martin Fourcade 'leistete' sich ein paar Fehler mehr: 0+1+1+2, ging damit auf die Fünf zurück. Sechster wurde Lukas Hofer, mit einer begnadeten Aufholjagd von Position 15 und nur einer SR, vor Jo Thingnes Boe.. Der Norweger Vetle Christiansen brauchte ebenfalls nur einmal kreiseln, dafür von 13 auf die Acht. Neunter wurde Andrej Rastorgujevs. Auf Platz zehn noch in die Top Ten 'wuchtete' sich bärenstark Anton Shipulin von 29(!). Anton lag nach den dritten Schießen gar noch besser, weil dreifach makellos geblieben, im letzten Anschlag dann doch gleich zwei SR. Sprintweltmeister Benni Doll konnte am schnellen Russen leider nicht lange dranbleiben, begann gleich mit zwei SR, im dritten Anschlag noch eine dazu, dafür nur auf die 20. Michi Rösch fiel mit ebenfalls drei SR leider auf die 22 zurück. Roman Rees erbrachte mit makellosem Schießen und Platz 14 ein respektables Rennen. Was das für die Mixed Staffeln aufzeigen könnte, etwas später …

      Denn bei den Damen komplettierte Laura Dahlmeier einen grandiosen Erfolg für die Mannschaft vom DSV. Sprintsiegerin Tiril Eckhoff schoss … echt mies: 1+1+2+2, fiel damit auf Platz 15 zurück. Laura schoss gewohnt cool, nur eine SR im zweiten Anschlag, erneut der Sieg im Verfolger. Mama Dorin Habert scheint ihre kleine 'Formkrise' überwunden zu haben, zwar je eine SR im ersten und letzten Anschlag, aber schnell und stark unterwegs, beste Französin und der Silberrang für die Marie. Nur eine SR wie die Laura, das schaffte Lisa Vittozzi, dafür durfte sie sich über einen Podestrang freuen. Darya Domracheva fing verhalten an, nur am Schießstand, mit zwei und noch einer Runde … Die Weißrussin steckte nicht auf, blieb zweifach fehlerfrei, kämpfte sich stark zurück, bis auf Rang vier. Platz vier, fünf und sechs gingen an drei taffe Frauen, die kämpften sich mit 20 Schuss = 20 Treffer, von recht weit hinten nach vorn; Paulina Fialkova von 37 auf 4 - Lisa Theresa Hauser von 29 auf 5 und die Ukrainerin Iryna Varvynets von 33 auf 6. Platz sieben und acht gingen an die Französinnen Celia Aymonier und Anais Chevalier. Gabriela Koukalova kämpfte wacker, sich mit drei makellosen Schießeinlagen erst in die Top Ten, dann sogar auf Podest … musste nach ihrem letzten Anschlag dann doch gleich zweimal kreiseln. Immerhin noch Platz zehn für die hübsche Tschechin. Kaisa Mäkkäräinen konnte leider keine entscheidenden Punkte gutmachen, von ihrer 'bescheidenen' Ausgangslage nach dem verkackten Sprint. Riskierte vielleicht … schoss wieder Strafrunden. Somit ging auch das Rote vom Verfolger an die Laura, die auch wieder Punkte auf Gabriela gutmachen konnte, in der Gesamtwertung sowieso. Genau wie Martin Fourcade, könnte die Laura alle Kristallkugeln … Wir wollen ja nicht verfressen sein. Aber halt, bei den Männern führt Simon Schempp immer noch klar in der Wertung Massenstart … Hoffentlich wird der Simon für Oslo wieder fit.

      Bei der Mixed Staffel muss man leider auf ihn verzichten. Da gehörte er nämlich letzte Saison in Canmore zu den klaren Siegern, zusammen mit den Franzis Hildebrand + Preuss und seinen verlässlichen Staffelkollegen Arnd Peiffer. Platz zwei belegte damals das Quartett aus dem schönen Südtirol, oder auch … Bella Italia: Doro Wierer + Karin Oberhofer + Lukas Hofer + Dominik Windisch. Die Plätze drei, vier, fünf und sechs belegten die 'Glückskleeblätter' aus Norwegen, vor denen aus den USA, Frankreich und Kanada. Bei der sogenannten Single Mixed Staffel setzten die Franzosen auf ihre stärksten Leute als WM-Probe. Martin Fourcade, der damalige wie heutige Weltrangführende und die erfolgreichste Athletin der WM … 'Goldhamster' Marie Dorin Habert. Dieses grandiose Paar fuhr auch den geplanten Sieg ein. Die Ösis setzten auf Lisa Hauser und Simon Eder ... völlig richtig gemacht, denn die holten den Silberrang. Wie es ausschaut … setzt man aus französischer Sicht diesmal auf Chevalier und Beatrix, während man in der 'Alpenrepublik' beim bewährten Paar Eder + Hauser bleibt. Ich denke, auf Grund der Leistungen vom letzten Rennen … da geht vielleicht sogar noch mehr. Für den DSV traten Luise Kummer und Erik Lesser in die Schranken. Das Paar aus Thüringen schlug sich zunächst wacker, lag mit Luises letzten Einsatz auf Drei, nach Eriks letzten Liegendschießen gar auf Silber … dann Stehend eine Strafrunde. Dadurch mussten sie die Paare aus Norwegen, Russland, Italien und der Ukraine noch 'vorlassen'. Schaun wir mal, ob Roman Rees und Laura Dahlmeier etwas besser … abschneiden. Ich finde die Mixed Staffeln - beide – mittlerweile echt spannend und auch aussagekräftig, sportlich hochwertig u.s.w.u.s.f.. Bei EUROSPORT 1, ihren verlässlichen Olympiasender; gibt es erneut KEINE, dieser vollmundig angekündigten vollständigen Live-Übertragungen ALLER Rennen des IBU Weltcup. Wir halten fest; es sind die vorenthaltenen Live-Übertragungen der Rennen fünf + sechs. 3X Massenstart Frauen + 1x Herrenstaffel + 2x Mixed Staffeln … ist nun der chronologisch korrekte aktuelle Stand. Man kann sich den spannenden Event auch gut am späten Abend reinziehen, oder aufnehmen … Ich kann. Viele ältere, oder auch ganz junge … Sportfreunde, ganz sicher nicht.

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "Was hört ihr gerade?" geschrieben. 11.03.2017

    • razzledazzleduke hat einen neuen Beitrag "TV - Empfehlungen" geschrieben. 11.03.2017

      Sa 11. März 2017

      EUROSPORT 1 live 12.00 / 14.45

      Biathlon Weltcup 2016/17 aus Kontiolahti – Verfolgungsrennen

      Auch das vorletzte Sprintrennen der Herren gewann der 'Große Zampano' des derzeitigen Biathlon: Martin Fourcade (0+1), allerdings hauchdünn. Mit sechs Zehntelsekunden Rückstand darf ihm der Tscheche Ondrej Moravec verfolgen, der mit makelloser Schießleistung … eine ganze Weile auf einen Weltcupsieg hoffen durfte. Auf Platz drei und vier zwei Norweger; Emil Hegle Svendsen und Jo Thingnes Boe, mit 9,4 und 12,1s Rückstand. Auch die blieben makellos am Schießstand, genau wie Arnd Peiffer auf Position fünf gleich dahinter. Simon Eder wuppte wieder ein starkes Rennen, mit einer Strafrunde im Stehendanschlag auf Platz sechs und nur +23,3s. Es folgen der Lette Andrejs Rastorgujevs (0+1) und 'Altmeister' Ole Einar Björndalen (1+0), mit +25 und 30s Rückstand. Julian Eberhard 'leistete' sich leider gleich im Liegendanschlag zwei SR, damit aber immerhin noch Neunter. Ein großes Rennen auch wiedermal für Michi Rösch, mit fehlerfreier Schießleistung auf Zehn in die Top Ten. Auch Roman Rees kam ohne Schießfehler weg, damit hinter Dominik Landertinger (1+0) auf Platz zwölf. Beim amtierenden Sprintweltmeister Benedikt Doll lief es am Schießstand dagegen nicht wirklich gut, genau wie der ewige 'Mitfavorit' Anton Shipulin aus Russland, schoss der Benni 1+2=3 Strafrunden. Shipulin wurde dadurch 29. mit +1.14m und Doll 30. mit +1.16m. Was aber bedeutet, die Beiden können 'gemeinsam' Striche machen … vielleicht eine brachiale Aufholjagd und so. Der amtierende Weltmeister im klassischen Einzelrennen Lowell Bailey blieb wieder blitzsauber am Schießstand, wurde aber 'nur' 16. mit +1.01m. So schlecht waren die Beiden also nicht, nur beim Schießen … könnten also schnell einige Plätze und Punkte gutmachen. Vorne wird es aber eine dichte Spitzengruppe geben, die sich ebenfalls gegenseitig pusht. Zumindest bis der Schießstand, mit seinen knifflig-windig-finnischen Bedingungen … da etwas 'selektiert'. Wie es auch kommt, es wird hart und spannend ausgehen. Was den Rückblick auf Canmore betrifft, da gab es keinen Verfolger nach diesem Sprint im letzten Jahr, aber einen Massenstart. Den gewann Dominik Windisch mit 4(!) Strafrunden, vor Benni Doll (2+1+0+1=4) und Quentin Fillon Mailett mit 'nur' drei SR. Landertinger und Rastorgujevs belegten mit ebenfalls drei SR die Plätze vier und fünf. Martin Fourcade wurde mit 6(!) SR Sechster. Arnd Peiffer wurde mit vier SR hinter Tim Burke, mit deren drei, Achter und Simon Schempp mit 'sagenhaften' 8(!) SR 21.. Also …. schwerer wie bei den kanadischen 'Windspielen' … kann es nicht werden.

      Bei den Damen gewann eine Sprintweltmeisterin, allerdings nicht die amtierende, sondern die von Oslo im Jahr zuvor. Tiril Eckhoff blieb makellos am Schießstand und darf mit einem guten Vorsprung diesen Verfolger anführen. Gut 18s später wird ihr Laura Dahlmeier folgen, die trotz einer SR im Stehendanschlag Platz zwei erkämpfte. Die 60 Pkt von Tiril tun der Laura nicht weh … Ihre engen Verfolgerinnen in den 'Kristallwertungen' blieben bei diesem Rennen … blass und arm an Punkten. Auf den Plätzen drei und vier werden zwei Damen mit ähnlichen Vornamen folgen; Darya Domracheva und Daria Virolaynen, welche ihre Sprints ohne Schießfehler absolvieren konnten. Auch die schnelle Weißrussin hat 'nur' +20s auf die führende Norwegerin, was ein Gespann, eine Troika … Auf Platz fünf folgte Susan Dunklee, die trotz einer SR wieder ein gutes Rennen im wohl … besten Lauf ihrer Karriere absolvierte. Sechste wurde die Italienerin Lisa Vittozzi, deren Namen wohl langsam jeder kennen sollte. Auch Lisa blieb fehlerfrei beim Schießen. Auf den Plätzen sieben, acht und neun folgen drei Französinnen: Celia Amonier (0+1), Anais Chevalier (0+0) und Mama Marie Dorin Habert (0+1). Wären sie mal bei der letzten Staffel ähnlich gut drauf gewesen … Die Heldinnen dieser vorolympischen Staffel, die strahlenden Siegerinnen, kamen nicht 'ganz' so gut weg, aber auch … ziemlich geschlossen an: Maren Hammerschmidt, Franzi Hildebrand, Denis Herrmann und Nadine Horchler belegten in dieser Reihenfolge die Plätze 16, 17, 18 und 20. Eine ganz großartige Leistung war ihr Teamsieg in Pyeong Chang, was dadurch unbenommen bleibt. Und heute … kann es wieder besser werden. Ganz schwer 'erwischt', auf ihrer Heimstrecke, hatte es dagegen Kaisa Mäkkäräinen. Kaisa hatte schon bei ihrer heimischen WM damals nicht viel 'Glück', trotz sehr starken Leistungen und Siegen bei den Rennen davor. Nun wieder 2+2 am Schießstand, damit nur auf Platz 49 mit +1,50m. Natürlich wurde Kaisa dadurch ihr Rotes vom Sprint an Laura los. Nur das Rote vom Verfolger hat die sympathische Finnin noch. Aber mit dieser Ausgangslage, bei 332Pkt auf Laura mit bereits 313Pkt. … Ein bissl tut sie mir schon leid, gerade Zuhause und so. Na ja, Kaisa hat bereits zwei Große Kristallkugeln und viele, viele Kleine … Laura darf also auch mal ran. Die dritte Dame mit noch ernsthaften Aussichten auf Kristall: Gabriela Koukalova, hatte bei diesem Sprint ebenfalls wieder Punkte, verloren muss man fast sagen, denn sie wurde 'nur' 13. mit +52s. Gabi ist nicht nur hübsch, auch eine große Kämpferin. Schaun wir mal, was noch geht, ein bissl Spannung ist schon noch, im Gegensatz zu den Wertungen der Männer. Aber Gabriela hatte ja erst im letzten Jahr alle Kristallkullern, bis auf eine, die an Doro Wierer ging. Doro hat bei diesem Verfolger noch 'schwierigere' Voraussetzungen wie Gabi, denn sie wurde mit einer SR nur 21.. Wie dem auch sei. Tiril hat einen kleinen Vorsprung, dann wird ein schnelles Grüppchen folgen, dem eine größere Gruppe. Am Ende wird der Schießstand einige davon … selektieren, und für andere … bessere Chancen bringen. Es wird zweimal Liegend und zweimal Stehend geschossen, bei sicher nicht gerade leichten Bedingungen. Kämpfen werden sie ALLE, beim vorletzten Verfolger dieser Saison.

      SAT1 20.15

      Hancock

      ...ist ein superheld der furzt, rülpst, platte macht, tierisch säuft und auch sonst auf jegliche etikette der "normalen" superhelden pfeift. da geht schon mal einiges oder richtig viel zu bruch, wenn er seine "rettungsaktionen" startet. plötzlich mekrt der völlig desillusioniert abgefuckte typ das er doch nicht der einzige seiner art ist, lernt die liebe kennen und wer hätte das gedacht...sofort auch enrsthafte proleme. nun wirds ernst, er muss sich zusammenraufen und wirklich ernsthaft fighten, um die neu gewonnen freunde und die welt zu retten. wird das gelingen?. dazwischen ein echt skuriler pr-mann, der seinen ruf aufpolieren will. echt cooler streifen der wirklich neue aspekte zum thema superhelden-movie anbietet...


      sky HITS 20.15

      Im Herzen der See

      Im Jahre 1850 bedrängt der heute bekannte und damals noch junge Autor Herman Melville einen älteren Seemann (Brendon Gleeson). Dieser war ca 30 Jahre davor in ein dramatisches Seeabenteuer verwickelt, wobei der Walfangschoner Essex in den Weiten des Pazifik sank. Der alte Seebär weigert sich … bis seine resolute Frau vermittelnd einschreitet. So beginnt die Geschichte, zunächst aus der Sicht des jungen aber bereits in allen Meeren gewaschenen Harpuniers und Schiffsoffizier Owen Chase (Chris Hemsworth). Dessen Frau ist hochschwanger, zwei weitere Kinder bereits da, da drängt nicht nur der Ehrgeiz zu einer einträglicheren Stellung. Die Lobbyisten vom Tranöl dieser Atlantikinsel verweigern ihm weiter, trotz entscheidender Verdienste, eine Kapitänsheuer. Eine letzte Fahrt noch unter einem ihrer protegierten Söhne, im Laderaum mindestens 2000 Litern Öl, dann sollte es … Der junge Kapitän und sein verwegener erster Maat verstehen sich dementsprechend nicht wirklich. Es kommt gar zu gefährlichen Situationen bei schweren Wetter … Nur eine Sache lässt sie dennoch kooperieren, der unbedingte Wille zum Erfolg. Doch wurden bereits damals die Walfanggründe in den nahen Regionen … recht dezimiert. Die Beute reicht nicht, aber ein einarmiger Ex-Walfangkapitän, gestrandet in einer exotischen Hafenbar am Äquator, erzählt von Pottwalen, in Herden soweit das Auge sehen kann. Dazu muss man dem Äquator nur schlappe 2.000 Seemeilen in seine Weite folgen, dorthin, wo noch weiße Flecken auf den damaligen Seekarten … Doch der verängstigte Seemann warnt eindrücklich, vor einem riesigen Pottwal, so weiß wie Alabaster, der gezielt Jagd auf sie und ihre Boote gemacht hätte. Von diesem Seemannsgarn lassen sich die erbitterten Konkurrenten nicht abschrecken, die Jagd beginnt. Tatsächlich, allerdings nach 14 Monaten auf hoher See, erreichen sie … ein wahres Volk an Pottwalen. Immer war der Walfang auch gefährlich, für die Männer in kleinen Booten, an der Harpunenleine von den riesigen Meeressäugern gezogen. Ein gigantisches Exemplar zertrümmert mit seiner Schwanzflosse das Boot von Chase. Von Bord des Schoners wirft der oft aufbrausende Jäger eine weitere Harpune in den Buckel des Riesen. Ein fataler Fehler! Die sich spannende Leine richtet einigen Schaden auf Deck an, da dreht der Wal und rammt das Schiff. Die Essex sinkt, das bereits erbeutete Öl brennt … Nur wenig Vorräte kann die Besatzung auf drei der offenen Walfangboote retten. Jetzt beginnt ein Drama von ganz anderer Art. Nach 34 Tagen Seenot erreichen sie eine Insel. Zwei Skelette in einer Höhle beweisen, hier haben vor ihnen bereits Schiffbrüchige auf Hilfe gewartet … vergeblich. Ein paar Eier von Seevögeln, sie müssen weiter. Wasser und Zwieback kann nicht knapper rationiert werden, da stirbt der erste völlig Entkräftete nach 48 Tagen. Kann man dessen Fleisch … vergeuden? Später werden Lose gezogen. Deshalb wollte der Mann von seinem 'Abenteuer' nicht freimütig berichten. Ganze 90 Tage nach ihrem Schiffbruch erreichen die letzten Überlebenden eine chilenische Insel. Während der ganzen Zeit ihres Martyriums tauchte immer mal ein sehr großer Pottwal bedrohlich nahe auf, nach 34, 48 ... 87 Tagen. Bei der letzten Begegnung erkennt Chase eine abgebrochene Harpune im Nacken des Giganten. Wurden sie von dem uralten Bullen, dem 'Anführer' dieser Schule von Pottwalen, tatsächlich verfolgt, aus Rache, einem bösartigen Kalkül … sozusagen menschlich? Die Reeder und Lobbyisten vom tierischen Öl verlangen eine Geschichte, ohne Monster die Schiffe versenken, denn es geht ums Geschäft. Doch der Kapitän und sein erster Maat haben sich in ihrer langen Notlage längst zusammengerauft. Sie bleiben bei der Wahrheit: Ein Wal versenkte die Essex. Diesen Wal soll deren letzter Kapitän dann noch lange verfolgt und gejagt haben, wobei er ein weiteres Schiff verlor, berichtet der ehemalige Schiffsjunge weiter. Manisch besessen wie der finstere Ahab? Chase hingegen verließ die Gegend und wurde Käptn auf einem Handelsschiff. Melville war zufrieden mit dieser Story und versprach nur weniges, ohne Details und Namen zu verwenden … für seinen nächsten Roman.

      Tatsächlich soll der Harpunier und nautische Offizier Owen Chase sein Abenteuer und Schiffsbruch mit der Essex im Jahre 1821 als Buch veröffentlicht haben. Diese Geschichte inspirierte Martin Melville zu seinem Erfolgswerk der Weltliteratur – Moby Dick. Auch Kapitän Thomas Nickerson soll dieses reale Drama später zu Papier gebracht haben. Der Film orientiert sich an der fiktiven Schilderung des damaligen Schiffsjungen und Freund von Chase, welche tatsächlich sehr stark, aber auch glaubhaft und weniger nach rumseligen Seemannsgarn 'klingt'. Inwiefern Meeressäuger rachsüchtig sein können … bleibt zum Glück in dieser Story offen und jeder Eigeninterpretation überlassen. Die Protagonisten der Story kämpfen anfangs wohl auch aus Gier, später aber nicht aus Hass, sondern um ihr nacktes Leben. Das wirkt rau und oft angemessen hart, hält die Spannung hoch. Nur selten wird es etwas rührselig, ebenso die Mucke. Deftig und gut sind immer die abenteuerlichen Szenen geraten, der Kampf mit Wetter und Wogen etc.. Ich mag die alten Windjammer und ihre Seegeschichten … so auch diese. Besonders da die Ausstattung beeindruckend authentisch wirkt.

      im Anschluss ab 22.20

      Pixels

      Sam Brenner (Adam Sandler) ist ein begnadeter Zocker in den 1980ern. Er wäre sowas wie der König der Spielotheken … gäbe es nicht Firestarter (Peter Dinklage). Immerhin reichte es zum Vizeweltmeister bei Donky Kong und Co.. Als echter Nerd hat Sam nur wenig Freunde (Kevin James/Josh Gad), das aber echt gute. Einer davon wird Präsident der USA. Sam selbst … baut Heimkinoanlagen, Spielsysteme für ebenso begeisterte Nerds der New Generation. Plötzlich wird unsere Welt, unsere Dimension bedroht, von Außerirdischen, die einen Gamer-Wettkampf in den '80 als Kriegserklärung auffassten. Mit verpixelten Kultgestalten aus den angesagten Spielen der '80 greifen sie an, lösen Kulturstätten, Metropolen … in ihre Pixel auf. Nur gut, der Präsi der USA hat einen Freund, einen der diese Spiele kennt wie kein Zweiter, einen echten Gamer mit geschult geringer Reaktionszeit, der selbst zufällige Logarithmen vorausahnen und entsprechend reagieren kann … einen Meisterzocker, Stubenhocker, King der virtuellen Welten, wie auch immer. Militärs und ausgebildete Killer der Regierung versagen kläglich … im Kampf gegen die Pixelmonster. Nur Sam Brenner und seine Nerdfreunde aus den '80 können unsere Welt noch retten. Auch Firestarter wird aus dem Knast geholt … Dieses Schlitzohr verlangt für seine Hilfe … lebenslange Steuerbefreiung, eine eigene Insel, eine Liebesnacht mit Serena Williams … Echter Klamauk ist also dabei, für die Hauptattraktionen sorgen die Pixelhelden der 1980. Wer diese geburtstechnisch nicht aus der Spielhalle kennt, hat einige davon wenigstens auf seinem Game Boy oder Handy bekämpft. Spaßige Sci-Fi-Komödie von 2015.

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